Blog für die zweite Lebenshälfte

Blog für die zweite Lebenshälfte

Archiv für Juni, 2010

28. Juni 2010
Mit der Roten Nase durch den Alltag

Gisela Matthiae, Anfang 50, Theologin und Clownin, ist mit Beginn ihrer zweiten Lebenshälfte durchgestartet und als “einzige ihrer Art” in Deutschland und darüber hinaus unterwegs. Auch im ebz ist sie Co-Referentin in unserer Langzeitfortbildung “Clown/in im Altenheim”. Auf der ekd Seite ist gerade ein Artikel über sie erschienen. Die Teilnehmenden an ihren Kursen sind übrigens überwiegend in der zweiten Lebenshälfte. Was sie davon haben, die rote Nase auszusetzen lesen Sie hier.

http://www.ekd.de/aktuell/71097.html

28. Juni 2010
Glauben – Brüche und Anknüpfungspunkte: Maarten t´Hart, Der Flieger

Am Anfang habe ich mich nur durchgebissen. Später mit zunehmender Neugier das Mäandern eines Totengräbers um Leben, Religion und die Normalität des Todes – beschrieben aus der Sicht seines pubertierenden Sohnes – beobachtet. Ich ertappte mich dabei als Spannerin in einer Welt der Spanner und Überkontrolleure. Mir, die ich in einer friedensbewegten und freiheitsliebenden Gemeinde der 70er und 80er aufwuchs, sehr fremd: diese urcalvinistische Welt (weiterlesen …)

23. Juni 2010
„Ja, was glauben Sie eigentlich, wie ich in meinem Alter sein soll?“

Vor einer Woche durfte ich Dorothea Laubenthal segnen. Sie bildet mit Kerstin Kaufmann-Yu unser Massageteam im ebz. Sie wurde 80. Dorothea bringt mein Altersbild ganz schön durcheinander. (weiterlesen …)

23. Juni 2010
Tempowechsel in der zweiten Lebenshälfte

Es könnte doch eigentlich mal etwas langsamer gehen. Aber das allgemeine Lebenstempo zieht an. Früher haben wir gesagt “alte Frau/ alter Mann ist doch kein D-Zug” und nun reicht die ICE Variante oft nicht aus. Ich stehe ja am Anfang der zweiten Lebenshälfte und bin schon seit vielen Jahren immer wieder dran, dem ICE ein paar langsamere Strecken zu verordnen. Bei diesen Fahrplanänderungen begleitet mich schon lange Petra Schuseil, die als Lebenstempo Coach in Frankfurt und dank der neuen Kommunikationswege weltweit tätig ist.  Ich habe ihr ein paar Fragen zu meinem Lebenstempo beantwortet. Und demnächst stelle ich ihr ein paar Fragen. Schließlich hat sie mir schon ein paar Jahre an Lebenserfahrung voraus…

22. Juni 2010
Altersbilder Fotoausstellung am 25.-26.6. in Rodenbach

Lächelnde alte DameDie Altersbilder Ausstellung des ebz ist am Wochenende im Altenzentrum in Rodenbach zu sehen. Die Eröffnung mit Musik, einer Einführung von mir und Worten des Bürgermeisters ist um 11 Uhr. Die meiste Zeit werden auch Ehrenamtliche aus dem ebz dabei sein, um mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

Jeweils von 11 – 17 Uhr, am Samstag ist auch das Sommerfest der Einrichtung.

21. Juni 2010
Blogstart Zweite Lebenshälfte

Lange habe ich davon geträumt – zum Sommeranfang gehts los! Der ebz-Blog für die zweite Lebenshälfte. Und damit das gleich zu Beginn klar ist: statistisch betrachtet beginnt die zweite Lebenshälfte für Frauen mit 42,5 Jahren, für Männer mit 38. Die gefühlte zweite Lebenshälfte beginnt für die meisten so Mitte – Ende 40.

Im Laufe der Zeit werden Sie sehen, was ich meine, wenn ich sage “Die zweite Lebenshälfte ist bunt und vielfältig – und wir im ebz gestalten sie mit!” Ich setze auf Ihre Beteiligung, um das sichtbar zu machen, um Vorurteile und Selbstabwertungen zu hinterfragen. Älter werden wir jeden Tag, das beginnt unweigerlich mit unserer Geburt. Dass heutzutage Kategorien von älter/alt/ SeniorIn/Silverager etc nicht mehr hinhauen, so sehr sich WissenschaftlerInnen und Media Fachleute darum bemühen, wird mir jeden Tag deutlicher.

Nicht die Frage “Wie alt bist du?” steht im Mittelpunkt, sondern: “Wie gestaltest du dein Leben hier und jetzt?”

Ich bin gespannt was passiert! Das Leben ist bunt und vielfältig!

21. Juni 2010
Tagebuch einer Clownin in Ausbildung

Clownsschülerin Kerstin Klein

Auch in der Martin Luther Stiftung in Hanau soll es in Zukunft eine Clownin für die Senioren geben. Kerstin Klein, die Leitung der Abteilung für soziale Betreuung, macht seit März 2010 bei uns im ebz die Ausbildung zur „Clownin im Altenheim“. Sie schreibt in der Heimzeitung der Martin Luther Stiftung „Die Brücke“ darüber, was sie in ihrer Ausbildung erlebt und welche Gestalt die Clownsfigur mit der Zeit annimmt. Zudem werden die Themenbereiche „Clown und Spiritualität“, „Die Wirkungen und Wirkungsweisen des Humors“ von Fr. Klein in dieser losen Serie angesprochen.

Tagebuch einer Clownin in Ausbildung

Der Humor rückt den Augenblick an die richtige
Stelle. Er lehrt uns die wahren Größenordnungen und
Die gültige Perspektive. Er macht die Erde zu einem
kleinen Stern, die Weltgeschichte zu einem Atemzug
und uns selbst bescheiden. (Erich Kästner)

Einen Clown in der Kinderklinik anzutreffen gehört mittlerweile zum Alltag. Anders ist es jedoch mit Clowns in Senioreneinrichtungen. Clowns in Alten- und Pflegeheimen stoßen auf jede Menge Vorurteile und Skepsis, was gerade in jüngster Zeit ein Leserbrief in der Hanauer Rundschau zum Thema Clown im Altenheim dokumentierte: „Alte Menschen sind doch keine Kinder“ oder „werden die alten Menschen überhaupt erst genommen?“

Gerade deswegen ist es wichtig zu wissen, dass Clowns mit alten Menschen ander umgehen (weiterlesen …)

21. Juni 2010
Ohhhh! Clowns im Altenheim

Hier sind sie! Zwei der ersten 16 wagemutigen Menschen zwischen 24 – 75 aus unserer neuen Ausbildung „Clownin /Clown im Altenheim“! Sie wagen die ersten Schritte „mit Nase“ außerhalb des ebz. Zweimal schon haben wir uns getroffen. Gisela Matthiae, Clownin und Theologin, bringt uns das Clownshandwerkszeug bei. Gabi Erne, selbst Klinik Clownin und Playing Artist, bringt uns die Welt des Altenheims auf besondere Weise näher. Ich bin für thematische Schwerpunkte zuständig, z.B. unsere Altersbilder oder die Bedeutung von Biografiearbeit. Uns allen ist wichtig, dass biblische Werte und Geschichten, genauso wie die Glaubensbiografie eine Rolle spielen. Das macht unseren Kurs meines Wissens einzigartig in Deutschland.
Anders als die Klinikclowns kommen Altenheimclowns regelmäßig in die Alten- und Pflegeheime. So ist es eine Art besonderer Besuchsdienst, der von Ehrenamtlichen, z.T. aber auch Angestellten in Pflegeheimen angeboten wird.
Ich werde regelmäßig berichten, wie wir uns entwickeln!