Wolf Lange, 70 Jahre, war Lehrer und Schulleiter – er hat immer in Südhessen gelebt und gearbeitet ist verheiratet, hat zwei Kinder, ein Enkelkind. Er war gemeinsam mit seiner Frau Teilnehmer in unserem Basiskurs Seelsorge. Von ihm habe ich den Begriff “Freiwillige Ich-AG” gelernt. Mich inspiriert, wie er aus seinen im Berufsleben erworbenen Fähigkeiten, seinen jetzigen Interessen und seiner Neugier, mehr über das Altwerden und Sterben zu lernen, zu seinem ganz eigenen Engagement in einem Altenheim gefunden hat.
Am 3.4. unserem Tag der offenen Tür, (Programmflyer ebz Tag der offenen Tür am 3.4.)berichtet er um 13:30 Uhr über sein Projekt zur Lese- und Schreibförderung im Altenheim MELETE.
Ihr Lebensmotto
Ich habe keine Zielvorstellung für mein Leben, die ich in einem knapp formulierten Satz aufschreiben möchte. Ich komme mir manchmal vor wie eine Amöbe, ein Einzeller also, dessen Plasma-Gestalt dem Kern manchmal voraus ist, manchmal hinterher läuft. Aber ein eigentliches Lebensmotto ist das auch nicht, nur ein Bild über das Zusammenwirken.
Wann/ woran haben Sie gemerkt, dass Sie älter werden?
Mit 67 Jahren wollte ich auf einmal nicht mehr jeden Tag mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben. Mir ging ihre Unruhe, ihre Lautstärke und ihre Sprechweise auf die Nerven.
Was bedeutet Älterwerden für Sie?
Ich setze mich häufig mit meiner Endlichkeit auseinander. Früher dachte ich (heimlich bei mir!): (weiterlesen …)





Stillsitzen ist eine Kunst – und für viele ein Weg auf der Suche nach dem Sinn. Ein zuweilen ziemlich ungemütlicher. Ich lese gerade das Buch von Tim Parks, “Die Kunst stillzusitzen. Ein Skeptiker auf der Suche nach Gesundheit und Heilung.” Der Romanautor beschreibt seinen Weg in der Erfahrung mit heftigen Schmerzen im Beckenbereich. Eine Odyssee der ärztlichen Untersuchungen schließt Prostatabeschwerden und Blasenkrebs aus. Er ist – medizinisch betrachtet – kerngesund. Dennoch werden die Schmerzen schlimmer, seine nächtlichen Toilettenbesucher häufiger. Nach und nach kommt er sich selbst auf die Spur, um sich schließlich in einem Meditationsseminar wieder zu finden und am Ende – schmerzfrei und um viele Erkenntnisse reicher -weiter zu gehen.
30 Unternehmer im Ruhestand. Sie sind mit allen Wassern gewaschen, bringen Wissen und Erfahrung mit – und wollen dies weitergeben an die, die am Anfang stehen. Unter dem Motto Alt hilft Jung geben sie Hilfe zur Selbsthilfe bei Existenzgründungen, Existenzsicherung und Unternehmensnachfolge. Sie prüfen Businesspläne, beantworten Marketingfragen, helfen beim Aufbau des Finanz- und Rechnungswesen, sind bei der Kalkulation behilflich, informieren über Fördermittel und Finanzierungsmöglichkeiten, erstellen fachkundige Stellungnahmen über die Tragfähigkeit einer Existenzgründung und coachen bei den weiteren Schritten.
