Das „Netzwerk Leben im Alter“ in der Evangelischen Kirche von Hessen und Nassau (EKHN) veranstaltet einen Fachtag mit hochkarätiger Besetzung. Für Kurzentschlossene zur -kostenlosen!-Teilnhame sehr empfohlen!
Ort: Zentrum Verkündigung
Markgrafenstraße 14
69487 Frankfurt
Zeit: Dienstag, 4. Oktober 2011
10.00 bis 16.00 Uhr
Die Teilnahme ist kostenlos.
Fachtag
Eine Neubestimmung des Alters in Kirche und Diakonie wird durch die gegenwärtigen gesellschaftlichen Veränderungen unausweichlich. Leitbilder mit den Kernelementen Schutz und Fürsorge des Alters stehen in starkem Kontrast zur Vielfalt der Lebenslagen und der Selbstwahrnehmung alternder Menschen. Die alten, auch die Gemeindearbeit prägenden Bilder werden nur zögernd aufgegeben, denn es fehlt an praktischen Beispielen und Vorbildern, wie die kulturelle Deutung des Alters verändert und die jeweilige Gemeinde dazu mobilisiert werden kann.
Das neue Netzwerk „Leben im Alter“ hat zum Ziel, diesen Prozess zu erleichtern und zu befruchten. Ein erstes Signal wird mit dieser Tagung verbunden, zu der wir Interessierte und Verantwortliche – freiwillig Engagierte genauso wie Hauptberufliche – aus Kirchengemeinden, kirchlichen Organisationen, diakonischen Arbeitsfeldern und Initiativen herzlich einladen.
Zunächst erfolgt die grundlegende Reflektion kirchlich-diakonischer Altersbilder und deren Konsequenzen in der praktischen Arbeit sowie ein kritischer Blick in die Praxis. Anschließend bieten zwei Vertreterinnen von Kirchengemeinden der Evangelischen Kirche im Rheinland (Land und Stadt) konkrete Einblicke in ihre lokalen Veränderungsprozesse.
Sie haben einen erfolgversprechenden Weg beschritten (weiterlesen …)


Christina Tabbert-Trebing, 54 Jahre, ist Wechseljahreberaterin. Als solche habe ich sie kennengelernt und war von Anfang an beeindruckt, wie viel Energie und Lebensfreude sie in sich trägt und verbreitet. Ihr Beruf ist – anders als in Holland – in Deutschland noch nicht sehr verbreitet. Besonders ist bei Frau Tabbert-Trebing die Solidarität, die sie mitbringt und bei den Frauen untereinander fördert. Die Veränderungen im Wechsel sind auf allen Ebenen spürbar, nicht nur der körperlichen. Das zu sehen und die Prozesse zu unterstützen, kann Frauen das Älterwerden wesentlich leichter machen. Auch dies ein lebenslustvoller Weg, das Älterwerden aus der Tabuzone herauszuholen…
Brigitte Bee lernte ich über ihre Mutter kennen, die seit vielen Jahren ins ebz kommt und sozusagen zur Familie gehört. Ich habe sie öfter zu unseren Freizeiten zum kreativen Schreiben eingeladen. Es beeindruckt mich, wie sie in Ruhe und Selbstverständlichkeit gerade alte Menschen, von denen ich nie gedacht hätte, dass sie ein Schreibwerkzeug in die Hand nehmen, dazu anregt ins Schreiben zu kommen. Es entstanden witzige und anrührende kleine Texte. Was für ein Geschenk für die Schreibenden und für die Gruppe, denn plötzlich wurden ganz andere Gespräche untereinander möglich.