Frau Keleschovsky, lebenslustig und strahlend, habe ich zunächst hier über den Blog wahrgenommen und später in einem unserer Biografieseminare kennengelernt. Inzwischen bloggt sie selbst rund um ihre Leidenschaft: das Geschichtenerzählen.
Sie ist Märchenerzählerin – auch für Menschen mit Demenz – und gibt Workshops, um dies zu erlernen. Sie wurde 1959 in einem unterfränkischen Dorf geboren, war verheiratet und ist Mutter zweier erwachsener Söhne. Ihre berufliche Reise begann mit der Ausbildung und Tätigkeit als Krankenschwester, überwiegend in der Hauskrankenpflege, später dann auch in einer Seniorentagesstätte zur Beschäftigung und Betreuung von Menschen mit Demenz.
Später kamen dann Weiterbildungsseminare zur Märchenerzählerin hinzu.
Seit 2010 ist sie in BU-Rente und freiberuflich tätig.
Ihr Lebensmotto
Möglichst heiter ein Stück weiter auf der Lebensleiter
Ihr Lebensgefühl/ vielleicht gibt es ein Bild dafür?
Sommernachtstraum und Indianersommer
Sie sind Märchenerzählerin für Jung und Alt, auch für Menschen mit Demenz. Was erleben Sie beim Erzählen – und auch bei den Workshops?
Ich erlebe durchweg Begeisterung und die Bereitschaft mit mir in die Welt der Märchen, Sagen, Mythen und Legenden einzutauchen.
Erzählen ist immer lebendig, immer auch ein Dialog zwischen mir, den Kindern, den Erwachsenen und auch den Menschen mit Demenz.
Da ist freies Erzählen besonders wichtig. Gefühle in Sprache, Mimik und Gestik umzusetzen, um sie in ihrer Welt zu erreichen. Ich erlebe immer ein Aufhorchen und ein Aufleben während (weiterlesen …)




Engelbert Humperdinck gehört zum Soundtrack meiner Kindheit. „Blue Spanish Eyes“ kann ich locker mitsingen und zu „Please, release me“ habe ich meine Eltern schwofen sehen. Der Song kam 1966 in meinem Geburtsjahr heraus. Während ich dies schreibe läuft im Hintergrund ein Medley, das Sie bei U-Tube finden. Ich kenne jede Note, obwohl Engelbert nicht in meiner CD Sammlung steht. Nun ist Herr Humperdinck 75 Jahre alt und tritt für Großbritannien beim Eurovision Song Contest an. Neben all den Jüngelchen und „Schnuckis mit Muckis“ – Gottseidank ohne Schnauzer. Aber den Koteletten ist er treu geblieben und singt immer noch und immer weiter über die Liebe. Am Anfang seiner Karriere wollte er seine Geliebte loswerden für die nächste in der Reihe. In 