Blog für die zweite Lebenshälfte

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Archiv - "Bücher/Filme"

26. März 2013
Männer in der Krise – ist das wirklich so?

Männer, helft mir: die Doku in SWR “Ich krieg die Krise – Die Männer. 40+ – Jetzt oder nie”" lässt mich ratlos zurück.

In der Themenwoche des SWR rund um die Midlife Crisis wurden die Männer 45 Minuten lang unter die Lupe genommen und alles brav durchdekliniert, was Männer so ausmacht: Leistungsfähigkeit, Macht, Erfolg. Und was sie Mitte 40 so quält: die ersten grauen Haare, die Falten (muss man reparieren), nackt gut aussehen (kann man Plastik in den Hintern einsetzen lassen, ach ja: oder Sport machen), die Arbeit und dass man plötzlich jüngere Chefs hat (da gab´s kein Rezept), damit die Firma leistungsfähig bleibt. Burnout als Folge der unbemerkten Selbstausbeutung. Die Geliebte, die ausgelutschte Ehe, weil man nur noch Eltern war. Und ganz zuletzt, in der letzten Minute sozusagen (auch des Films), denkt mann dann doch ein bisschen weiter, macht Yoga, geht Pilgern und denkt VIELLEICHT auch mal ans Sterben. Die Männer, die befragt wurden, waren entweder knackig aus der Muckibude oder langhaarig. Mein Jugendschwarm Thomas Orner aus `Timm Thaler` war dabei, der war noch der erträglichste und hat schon einige Vorbilder fürs Altwerden gefunden. Er kann auch sagen, dass er in der Sexualität mehr Qualität entdeckt, statt auf Leistung aus zu sein. Und warum wurde Schlageroldie Roberto Blanco zu den 45 – 50 Jährigen dazugesellt? Als ewig 45-jähriger mit gefärbten Haaren, einer 40 Jahre jüngeren Frau und immer noch Spaß im Bett? Ist das die Vision?

Ich habe mich da jetzt durchgequält, weil ich das beruflich mache. Aber Leute, geht das echt nicht anders?

Männer guckt euch die Doku an, und schreibt einen Kommentar. Das kann noch nicht alles gewesen sein.

Hier findet man zurzeit die Doku im Podcast.

PS: Mein Lieblingszitat aus der Doku brachte Joachim Massanek, Autor der Kinderbücher “Die Wilden Kerle”: “Indem ich mich irre, finde ich die Dinge nach denen ich nicht gesucht habe. “

21. März 2013
Auferstehung jetzt.

Buchbesprechung: Claudia Janssen, Endlich lebendig. Die Kraft der Auferstehung erfahren (Kreuz – Verlag)

Claudia Janssen saß in unserer Atelierküche. Und während wir zur Jahreslosung 2013 (s.u.) schnippelten und rührten, erzählte sie uns aus ihrem Buch, das sie gerade schrieb. Zwischen Schneidebrettern und zischenden Töpfen verstand ich endlich, wie die Bibel die Zeit versteht. Nicht wie ein ewiges Jagen auf dem Zeitstrahl von der Vergangenheit in die Zukunft, sondern eher wie ein Haus mit vielen Zimmern. Wussten Sie, dass einer der hebräischen Gottesnamen “Ha Makom” “der Ort” bedeutet, der zugleich zeitliche, und räumliche Dimensionen umfasst und darüber hinaus eine Beziehung zwischen Gott und Menschen beschreibt?  Ich war damals schon völlig begeistert und bin es jetzt, wo ich das ganze Buch in Händen halte. Schon die ersten Seiten haben mich so inspiriert, dass ich viele Andachten, Gottesdienste und kreative Aktionen daraus entwickelt habe. Es ist ganz einfach: das griechische Wort “anhistemi” bedeutet im Griechischen “aufstehen”. Ob wir nun also von einem Stuhl oder von den Toten aufstehen, es ist dasselbe Wort. Claudia Janssen öffnet den Blick und das Erleben für die enge Verbindung der Auferstehung Jesu mit dem auf(er)stehen in unserem Alltag.

Sie tut das vielschichtig. Schon beim ersten Blättern blieb ich an den Gedichten hängen, die sie für ihre Kapitel auswählte. Weil die Auferstehung nichts ist, das irgendwer (auch Paulus nicht!) eindeutig beschreiben könnte, wählt sie wie Paulus poetische und erzählende Formen. Allein schon die Gedichte sind (weiterlesen …)

5. März 2013
Ein gutes Leben: erst mal in Ruhe scheitern

Dustin Hoffman hat (nach einem gescheiterten Versuch vor gut 30 Jahren) mit 75 sein Regiedebut gegeben. In „Quartett“ ringt eine gealterte Operndiva mit ihrem Selbstbild und der Angst davor, hinter die Leistungen ihrer glanzvollen Tage zurück zu fallen. Soll sie es riskieren, doch noch einmal zu singen – wenn sie damit den Weiterbestand des Altenheims für gealterte Musikerinnen und Musiker retten könnte?
Nun sind Sie und ich keine Operndivas oder Schauspiellegenden. Aber wir haben uns in unserem Leben den einen oder anderen Standard erarbeitet oder schlicht geschenkt bekommen. Die gute Gesundheit, (weiterlesen …)

23. Februar 2013
“Lied des Lebens” – Filmkritik einer Leserin

Hallo, bin wieder auferstanden von einer fiesen Grippe…

Nun muss ich mich erst mal sortieren, aber hier ist schon mal die Filmkritik zu “Lied des Lebens” von Blog – Leserin Ursula. Vielen Dank dafür! Und ich möchte Sie liebe Leserinnen und LEser ermutigen, mir Ihre Kinoerlebnisse  zu schreiben. Ich finde die unterschiedlichen Blickwinkel hochinteressant!

Ursula schreibt:
Ich habe mir den Film zusammen mit meinem Mann angeschaut. Es ist ein berührender und beeindruckender Film, sowohl von der Kameraführung als auch dem thematischen Inhalt.
Persönliche Szenen, Ausdruck eines gelebten Lebens; wurden musikalisch dargestellt, in Form von Gesang, instrumental oder auch mit Improvisation und durch die Kameraführung wurde dann ein Detail aus der Natur (Laub, Himmel etc.) angesteuert und auf wunderschöne Art miteinander verknüpft. So ergab es ein “heilsames” Ganzes, auch wenn die vorherige Thematik traurig und belastend war (Krieg, fehlende Liebe, lebenslange Ängste). Man konnte die zunehmende Freude bei den Hochbetagten sehen und spüren und ich denke, das könnte im Alter eine Form des liebevollen Abschliessens oder Zusammenfügens sein.
Durch die gute Kameraführung konnte man in den Gesichtern sowohl die Anspannung als auch die Entspannung wahrnehmen. Diese Form des Verarbeitens und Darstellens eines gelebten Lebens ist bestimmt nicht für jedermann und frau geeignet, aber für viele eine heilsame Möglichkeit, begleitet von ganz viel Spaß, Neugierde und Stolz.
Ich arbeite mit alten Menschen zusammen und stelle immer wieder fest, dass nach näherem Kennenlernen sowohl in Erzählkreisen, als auch im Malkurs wesentlich mehr möglich ist, sowohl im Experimentieren als auch in der Offenheit gegenüber Neuem. Oft kommt es wesentlich darauf an, wie es von dem “Gruppenleiter” rüber gebracht wird. Der Komponist Bernhard König hatte einen sehr guten Umgang mit den Senioren, alles war möglich, zart gesteuert von ihm, aber auch Rückzug und Verweigerung oder Ablehnung oder Trauer fand seinen Platz. Keiner wurde gezwungen etwas zu tun, was für ihn nicht möglich war. Aus der Freiwilligkeit und Neugierde entstanden 2 tolle Projekte.

Für mich ein sehr gelungener Dokumentarfilm. Dazu muß ich aber auch sagen, deshalb gelungen, weil mich die Thematik persönlich interessiert und ich beruflich damit verwoben bin. Mein Partner, der eher mir zu Liebe mitging, fand den Film dokumentarisch auch gut, aber hatte seine Probleme mit (weiterlesen …)

10. September 2012
“Late Bloomers” – Was geschieht, wenn Sie in den Spiegel schauen?

Filmbesprechung: Late Bloomers von Julie Gavras

Tick – tick – tick. Adam (William Hurt) und Mary (Isabella Rossellini) hören sie laut und deutlich. Die Zeichen der Zeit: es geht ans Älterwerden.

Während der erfolgreiche Architekt eine Goldmedaillie für sein Lebenswerk entgegennimmt (und damit laut seiner Schwiegermutter seiner Mumifizierung beiwohnt) erleidet seine Frau einen Gedächtnisschwund-Anfall. Oder wie soll man das nennen, wenn plötzlich, am Höhepunkt eines gemeinsamen Lebens die Erkenntnis einschlägt, dass man alt wird. Und nun spielt die Regisseurin Julie Gavras alles durch, was der Blick in den Spiegel von 59 – jährigen Männern und Frauen hergibt.

Die wunderschöne Isabella Rosselini zeigt ihren faltigen Hals. Wie oft haben Sie Ihre Haut an dieser Stelle schon nach hinten gezogen oder mit einem Schal bedeckt? William Hurts Oberkopf zeigt magere Stellen des altblonden Schopfes. Adam wird sich in ein Kapuzensweatshirt und eine alberne Lederjacke zwängen. Es ist wie aus dem Lehrbuch abgeschrieben und durchdekliniert: das vorbildlose Älterwerden, das jede/r für sich selbst gestalten muss – und dann auch noch als Paar.

“Alter und Liebe” im Film hat Saison. Im Vorspann im Kino wurden gleich noch zwei Filme in der Richtung für den Herbst angekündigt. Wer geht da hin, um sich das anzuschauen? Mein Kino war leer. ein paar versprengte Paare (immerhin), Freundinnen in den besten Jahren und siehe da! auch eine Riege von U 40 Frauen und Männern wagten es, sich diesen sehr gut gemachten Film mit dem beknackten Titel anzusehen.

Viele Lacher bekam die Schwiegermutter, die im hohen Alter ihren Weg gefunden hat, den Schwiegersohn mit selbstgebackenen Panetone und einem Geheimnis belastet und beehrt und sich von dem ganzen “ich bin doch gerne Großmutter-” Quatsch lossagt. Das hat ihre Tochter noch vor sich, die mit den Enkeln nicht mehr gut zurecht kommt, genauso wenig wie mit ihrem Aussehen und ihrer Rolle in der Gesellschaft.  Ihren Weg ins Älterwerden geht sie ebenfalls an, wie aus den neuesten Ratgebern abgeschrieben: Das Seniorentelefon mit den großen Tasten wird angeschafft (das spart Zeit, die Brille zu suchen). Im Luxusbad kommen die Haltegriffe neben die Badewanne, das Ehebett wird elektrisch höhenverstellbar. Der Gatte weigert sich, auch nur irgendetwas davon anzurühren – und zieht aus. Er, der bislang immer Flughäfen gebaut hat, soll nun ein Altersheim planen. Im Grunde auch einen Übergangsort – wie er irgendwann erkennt. Er hasst diese Aufgabe, hasst es, bei  der Besichtigung eines Altenheims als Bewohner behandelt zu werden. Lässt sich auf ein Projekt mit jungen Leuten ein und eine junge Frau.

“Late Bloomers” bringt alles auf den Tisch. Gnadenlos. Witzig. Menschlich.  Und mit der Erkenntnis, dass auch Ihnen und mir (weiterlesen …)

9. September 2012
Bunt – vielfältig – beängstigend – erlösend: Marigold Hotel

Unbedingt ansehen! DVD – Tipp: Best Excotic Marigold Hotel

Vielleicht sollte ich Sie warnen. “Best Excotic Marigold Hotel” wird als die neue Komödie vom Regisseur von Shaespeare in Love angekündigt. In Wahrheit wird dieser Film Sie mit all Ihren Ängsten konfrontieren, die Sie in Bezug auf Ihr Alter haben. Er wird Ihnen allerdings auch das Herz wärmen und Mut machen. Das Alter schützt uns nicht davor große Entscheidungen zu treffen. Im Gegenteil. Wenn Sie glauben, dass Sie dann Ihre Ruhe haben werden, dann haben Sie sich gewaltig geirrt.

So geht es auch Douglas und Jean, seit 39 Jahren verheiratet. Sie wollten sich von ihren Rücklagen eine hübsche Wohnung für den Ruhestand kaufen. Dummerweise haben sie das Geld in der gescheiterten Internet-Firma ihrer Tochter versenkt. Aus der Traum vom gemütlichen Altersruhesitz mit Tee und Cookies. Auf diese britischen Grundnahrungsmittel würde auch Z nie verzichten. Muriel, die verknitterte ehemalige Hausdame, lebt ihren Rassismus offen und genüsslich. Sie wird ihre Hobknob – Kekse noch mit ins Grab nehmen wollen. Nun braucht sie erst einmal eine neue Hüfte. Doch die Warteliste ist lang. Ihr indischer Arzt bringt ihr das neue “Outsourcing” näher. In Indien käme sie schneller unters Messer.
Der Richter Graham schmeißt alles hin, rechtzeitig bevor auch ihm eine Ruhestandsfeier mit “schlechtem Wein und schlechtem Käse” droht. Er begibt sich auf einen Sehnsuchtspfad, der ihn sein ganzes Leben nicht losließ. Evelyn, kürzlich verwitwet und unerwartet verschuldet, flüchtet (weiterlesen …)

17. August 2012
In welchem Leben möchten Sie aufwachen? – Weitlings Sommerfrische

Buchbesprechung: Sten Nadolny, Weitlings Sommerfrische

In einer meiner Lieblingsserien namens “Fringe – Grenzfälle des FBI” sind die Agents myteriösen Fällen auf der Spur.  Sie bewegen sich dabei in mindestens zwei Parallelwelten. In beiden Welten sind die dieselben Personen unterwegs, aber die Welten und die Menschen haben sich bei aller Ähnlichkeit unterschiedlich entwickelt. In einer der jüngsten Folgen vergleichen 2 Agents ihre Biografien und stellen fest, dass sie in allen wesentlichen Punkten (Eltern, Schulbiografie, Berufsbiografie)  gleich gelebt haben. Und doch sind sie völlig unterschiedliche Persönlichkeiten geworden.

Ein ähnliches Spiel unternimmt Sten Nadolny in seinem neuen Werk “Weitlings Sommerfrische”. Der Autor der preisgekrönten “Entdeckung der Langsamkeit” lässt seinen Protagonisten durch einen Segelunfall in seine Jugend zurück fallen. Der pensionierte Richter Wilhelm Weitling findet sich in einer Zwischenwelt wieder. Wie ein Geist klebt er an seinem jugendlichen Ego, das er nur verlassen kann, wenn der junge Willy schläft.  Gezwungen, sein frühes Leben noch einmal zu betrachten, erinnert er sich an Jugendlieben, Lehrer, seine Eltern und den leicht dementen Großvater, an seine Träume, Lieblingslektüren und Lebenspläne  – nämlich jemand Großes und Wichtiges zu werden. Es ist eine minutiöse Biografiearbeit, die für ihn manchmal ermüdend öde ist.  Wer möchte schon gerne noch mal 16 sein? Welche Gnade, dass man selbst so manches vergessen hat und im Rückblick (weiterlesen …)

26. Juni 2012
Buchbesprechung: Jörg Zink, 89J., Die Stille der Zeit. Gedanken zum Älterwerden

Wie schon lange nicht mehr habe ich mich in dieses Buch hineinziehen lassen. Der 89-jährige ehemalige Star der Kirchentage Jörg Zink schreibt sein zweites Buch über das Älterwerden. Mit 66 hatte er zuletzt darüber geschrieben. Jörg Zink ist evangelischer Theologe und  Publizist. In meinem Bücherregal stehen seine “Klassiker” über das Beten. Er hat zusammen mit Hans Jürgen Hufeisen wunderschöne Liturgien für Leib und Seele entworfen. Was weiß er über das Altsein? Ich will es unbedingt wissen.
Zwischen Tag und Traum, morgens um vier Uhr setzt er sich wieder an den Schreibtisch, die stillste Tageszeit, bevor die Vögel zwitschern und der Tagesrhythmus den Geräuschpegel hochsteuert.  In “Die Stille der Zeit. Gedanken zum Älterwerden” lässt er uns Anteil haben an seinen  Erfahrungen des durchaus mühevollen Altwerdens  und seinen spirituellen Wegen auf den späten Spuren seiner Lebenszeit. Er bleibt dabei der der Welt in Verantwortung zugewandte Mensch, als den ich ihn in den 80ern schätzen lernte. Dabei fühlt sich das Lesen immer wieder wie eine Traumzeit an. Der Stil wechselt zwischen Poesie und Prosa, zwischen Belehrung und Fragen. In eineinander verschlungen sind diese Themen: (weiterlesen …)

10. April 2012
“Wo gedenke ich denn MEINEN Ruhestand zu erleben?”

Eine Leserin, Ulla K., die so wunderbare Kommentare schreibt (vielen Dank! und ich freue mich über Kommentare auch von Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser!) hat diesen Filmtipp geschickt.

“Und wenn wir alle zusammenziehen?”

Sie schreibt:

WO gedenke ich denn MEINEN Ruhestand zu erleben?

Wenn fünf gute Freunde beschließen, gemeinsam in ein Haus zu ziehen und fortan als Wohngemeinschaft zusammen zu leben, ist das erst einmal nichts Besonderes. Wenn alle fünf schon über 70 sind, dann liegt die Sache schon ganz anders…

Fünf enge Freunde, fünf Charaktere, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Claude (Claude Rich): der ewige Liebhaber. Annie (Geraldine Chaplin) und Jean (Guy Bedos): Er immer noch politischer Aktivist, sie bürgerlich und angepasst. Und Jeanne (Jane Fonda) und Albert (Pierre Richard): die Feministin und der Bonvivant. Fünf lebenslange Freundschaften, fünf Probleme mit dem Älterwerden.

Erste Krankheiten, Probleme mit Enkelkindern und Versicherungen, nachlassende Libido und Vergesslichkeit müssen in den Griff bekommen werden. Da liegt die Lösung auf der Hand: Ein gemeinsames Haus. Schon allein um den Kindern zu beweisen, dass man noch lange nicht bereit ist, die Selbständigkeit aufzugeben. Um das Leben in der Wohngemeinschaft leichter zu gestalten, heuert Jeanne den jungen Studenten Dirk (Daniel Brühl) an, der gemeinsam mit ihnen in Annies und Jeans Haus einzieht.

Da stellt sich mir die Frage:

WO gedenke ich denn MEINEN Ruhestand zu erleben?

Ist ein Mehrgenerationenhaus für mich eine Alternative zum Allein leben?

Diese Frage wurde für einige Teilnehmende aus unserem Bildungsurlaub “Vorbereitung auf den Ruhestand” zum drängenden Thema. Vor allem die Alleinstehenden stell(t)en sich genau diese Fragen:

16. März 2012
Kinotipp: Best Excotic Marigold Hotel

Schnell ins Kino!

“Ende gut alles gut – und wenn´s noch nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende.”

“Sieben Engländer im höheren Alter (Bill Nighy, Maggie Smith, Tom Wilkinson, Judi Dench, Celia Imrie, Penelope Wilton, Ronald Pickup) reisen aus den unterschiedlichsten Gründen nach Indien und landen alle im “Best Exotic Marigold Hotel”, das seine besten Zeiten schon hinter sich hat. Das Hotel, das von einem hoch-motivierten jungen Inder (Dev Patel) aus der Krise wieder zu altem Ruhm geführt werden soll, versprüht dennoch seinen ganz eigenen Charme. Und schon bald überträgt sich die magische Wirkung Indiens auf die Gruppe der Reisenden – bei jedem der Sieben auf seine ganz eigene Art… “ (Text aus der Webseite zum Film)

Neuanfänge am Ende des Lebens – wie mir scheint eine bunte humorvolle britische Version des Themas mit tollen SchauspielerInnen. Ich hoffe ich schaffe es ins Kino zu gehen… Falls Sie gehen, schreiben Sie doch schon einmal hier im Kommentar Ihre Eindrücke!