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	<title>Der Blog für die zweite Lebenshälfte</title>
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	<description>Die zweite Lebenshälfte ist bunt und vielfältig!</description>
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		<title>Pfingstengel</title>
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		<pubDate>Mon, 20 May 2013 18:28:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ebz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Erneuerung: Wo die Geistkraft Gottes weht &#8230; &#160; Aus der Pfingstnacht in der Martinskirche in Stuttgart.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://blog.ebz-bad-orb.de/wp-content/uploads/Pfingstengel.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2572" title="Pfingstengel" src="http://blog.ebz-bad-orb.de/wp-content/uploads/Pfingstengel-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Erneuerung: </strong></p>
<p><strong>Wo die Geistkraft Gottes weht &#8230;</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aus der Pfingstnacht in der Martinskirche in Stuttgart.</p>
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		<title>Letzte Anblicke</title>
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		<pubDate>Sun, 12 May 2013 20:07:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ebz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzter Kurstag im ebz. Letztes Mal Mittagessen kochen und gelobt werden. Letzte Blicke. So sah eine Teilnehmerin &#8220;unser Mädchen&#8221; am Eingang. Sie half noch etwas nach mit all der flüchtigen Blütenpracht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.ebz-bad-orb.de/wp-content/uploads/Mädchen-in-Blüten.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2551" title="Mädchen in Blüten" src="http://blog.ebz-bad-orb.de/wp-content/uploads/Mädchen-in-Blüten-224x300.jpg" alt="" width="224" height="300" /></a>Letzter Kurstag im ebz. Letztes Mal Mittagessen kochen und gelobt werden. Letzte Blicke. So sah eine Teilnehmerin &#8220;unser Mädchen&#8221; am Eingang. Sie half noch etwas nach mit all der flüchtigen Blütenpracht.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Frau Ludewigs Himmelfahrt</title>
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		<pubDate>Wed, 08 May 2013 15:54:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ebz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Endlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen für die Gruppenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Religion/ Spiritualität]]></category>
		<category><![CDATA[Himmelfahrt]]></category>

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		<description><![CDATA[Thomas Hirsch-Hüffel ist Pastor im gottesdienst institut nordkirche. Er schrieb diesen wunderbaren Text, den ich hier veröffentlichen darf: &#8220;Frau Ludewig ließ ihren Mann die Überweisungen für die Bank schreiben. Sie ließ ihn steuern bei den Fahrten von Hamburg-Barmbek nach Grömitz zu ihrem kleinen Wohnwagen. Sie schaute mit ihm Lindenstrasse, auch wenn sie lieber im Garten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://blog.ebz-bad-orb.de/wp-content/uploads/hirsch-hueffell.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2543" title="hirsch-hueffell" src="http://blog.ebz-bad-orb.de/wp-content/uploads/hirsch-hueffell.jpg" alt="" width="141" height="160" /></a>Thomas Hirsch-Hüffel ist Pastor im g<a href="http://gottesdienstinstitut-nordkirche.de/">ottesdienst institut nordkirche</a>. Er schrieb diesen wunderbaren Text, den ich hier veröffentlichen darf:</em></p>
<p>&#8220;Frau Ludewig ließ ihren Mann die Überweisungen für die Bank schreiben.<br />
Sie ließ ihn steuern bei den Fahrten von Hamburg-Barmbek nach Grömitz zu ihrem kleinen Wohnwagen. Sie schaute mit ihm Lindenstrasse, auch wenn sie lieber im Garten im Hof gesessen hätte. Dafür schnitt er am Wochenende das Gemüse und brachte eine Flasche Sekt mit, damit sie beide ein bisschen feiern.<br />
Manchmal träumte sie davon, ein Flugzeug selber zu steuern. Immer wieder startete sie erfolgreich im Traum, aber nach ein paar Kilometern landete sie im Vorgarten ihrer Eltern. Da großes Theater: Die Hecke kaputt! Wie kannst Du nur … . Immer wieder diese Szene nachts. Einmal hat sie Paul davon morgens erzählt. Er hat gegrunzt und gesagt: Na du willst ja hoch hinaus. Mach doch erstmal Führerschein, ich zahls auch. Hat sie nicht. Warum auch, er fuhr gern und sie fuhr mit.</p>
<p>Vor 2 Jahren hat sie ihren Mann nach 34 Jahren Ehe hergeben müssen.<br />
Erst ging gar nichts mehr. Die beiden Söhne kamen oft, weil sie kaum essen wollte. Der Pastor sagte: Tragen sie doch eine Weile schwarz. So machte sie es. Und es tat ihr gut, Ihre Trauer zeigen zu können. Die Söhne schrieben die fälligen Überweisungen und bestellten ihr ein Taxi.</p>
<p>Eines Tages wachte sie auf, hörte die Vögel schimpfen, sah die leere und saubere Hälfte des Ehebettes an und schüttelte den Kopf. Sie<span id="more-2542"></span> ging an den Schrank, warf seine Anzüge in einen Karton, zerlegte das Bett und wartete beim Kaffee auf die Ladenöffnung. Eine Woche später stand ihr neues, schmaleres Bett im Zimmer.<br />
Dann ging sie auf die Bank und ließ sich zeigen, wie man Überweisungen ausfüllt. Sie ließ sich vom Älteren der Söhne auf einem alten Flugplatz zeigen, wie man ein Auto steuert. Meldete sich beim Führerschein an, fiel einmal durch und bestand bei zweiten Mal. Nun fährt sie – nach Kopenhagen. Weil sie das Licht so schön findet da oben.<br />
Wir sehen Jesus stehen mit seinen Jüngern ohne Führerschein. Sie machen, was er sagt. Als er tot ist, sitzen sie rum und können nicht eine Überweisung ausfüllen. Eines Tages sehen sie, wie er aufsteigt in den Himmel. Und sie denken: Das können wir auch. Ziehen los, feiern das Licht, das sie aus seiner Nähe kannten, sammeln Menschen und gründen die erste Kirche.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Den Lappen abgeben</title>
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		<pubDate>Thu, 02 May 2013 20:02:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ebz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Altersbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhestand]]></category>
		<category><![CDATA[Führerschein abgeben im Alter]]></category>

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		<description><![CDATA[Herr H. nimmt sein Leben in die Hand. Schon immer. Als Freiberufler muss man das. Herr H. hat sein Auto verkauft und den Führerschein abgegeben. Er hat mir außerdem erzählt, dass man in Ulm in diesem Fall ein kostenloses Jahresticket für den öffentlichen Nahverkehr bekommt. Stand heute in der Zeitung. Herr H. ist zufrieden. Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.ebz-bad-orb.de/wp-content/uploads/Führerschein.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2538" title="Fuehrerschein abgeben" src="http://blog.ebz-bad-orb.de/wp-content/uploads/Führerschein-300x111.jpg" alt="" width="300" height="111" /></a>Herr H. nimmt sein Leben in die Hand. Schon immer. Als Freiberufler muss man das.<br />
Herr H. hat sein Auto verkauft und den Führerschein abgegeben.<br />
Er hat mir außerdem erzählt, dass man in Ulm in diesem Fall ein kostenloses Jahresticket für den öffentlichen Nahverkehr bekommt.<br />
Stand heute in der Zeitung.</p>
<p>Herr H. ist zufrieden. Und auf dem Weg zum nächsten Termin. Nur eben zu Fuß. Macht ja nichts.</p>
<p>Herr H. ist 82. Na bitte.</p>
<p>In Ulm geht das mit dem Lappen jetzt schon ab 63. Das ist gewagt. Die 63-jährigen werden sich erhitzen. Aber irgendwer muss ja mal anfangen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Im Ruhestand: was soll ich tun? Den &#8220;Sinn &#8211; Sinn&#8221; stärken</title>
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		<pubDate>Thu, 02 May 2013 09:21:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ebz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Religion/ Spiritualität]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhestand]]></category>
		<category><![CDATA[Zweite Lebenshälfte]]></category>
		<category><![CDATA[Sinn im Ruhestand]]></category>
		<category><![CDATA[Was tun im Ruhestand]]></category>

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		<description><![CDATA[Das erste Jahr ist rum. Der Abstand von der Arbeit gewonnen. Und man ist unglücklich. Denn der Traum vom Nichtstun erweist sich als langweilig. Noch schlimmer: sinn-los. In dem Buch von Natalie Knapp, Kompass neues Denken. Wie wir uns in einer unübersichtlichen Welt orientieren können, habe ich endlich eine Formulierung gefunden, die beschreibt, wie ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das erste Jahr ist rum. Der Abstand von der Arbeit gewonnen. Und man ist unglücklich. Denn der Traum vom Nichtstun erweist sich als langweilig. Noch schlimmer: sinn-los. In dem Buch von Natalie Knapp, <em>Kompass neues Denken. Wie wir uns in einer unübersichtlichen Welt orientieren können</em>, habe ich endlich eine Formulierung gefunden, die beschreibt, wie ich Sinn erlebe. &#8220;Sinn&#8221; wird in der Regel so verstanden, dass man ein bestimmtes Ziel verfolgt und erreicht (z.B. Erfolg in der Arbeit, Kinder großziehen, sichtbare Werte hinterlassen) Auch wenn man diese Ziele erreicht, bleibt oft ein Fragen und Sehnen zurück. Das geschieht mit 40 (s. hier: <a href="http://blog.ebz-bad-orb.de/2013/03/25/war%c2%b4s-das-midlife-crisis/">http://blog.ebz-bad-orb.de/2013/03/25/war%c2%b4s-das-midlife-crisis/</a> ) genauso wie mit Mitte 60. Es wird immer drängender, je mehr man auf die Möglichkeit zusteuert, dass man sein Leben nicht mehr mit Geschäftigkeit ausfüllen kann. Ich glaube, dass die Angst vor dem hohen Alter auch darin begründet liegt, dass man dann nichts mehr <em>tun</em> kann. Und dass dadurch das Leben keinen Sinn mehr haben könnte.</p>
<p><strong>Was uns wirklich berührt</strong></p>
<p>Frau Knapp erklärt, dass Sinn ursprünglich eigentlich &#8220;nicht <em>Ziel</em> oder <em>Zweck</em> sondern <em>Richtun</em>g und <em>Bewegung</em>&#8221; bedeutet. Sie schreibt: &#8220;Wir finden diese Bedeutung noch im Wort `Uhrzeiger<em>sinn</em>`. Ein Leben muss also keinen Zweck verfolgen, um sich `sinn-voll` anzufühlen, aber es muss in eine bestimmte Richtung unterwegs sein. Ob wir die richtige Richtung einschlagen, lässt sich an einfachen Zeichen ablesen: `Sinnvoll`ist, was uns wirklich berührt.&#8221; (S. 224)</p>
<p>Wie sieht Ihr Leben aus, wenn Sie es aus dieser Sicht heraus betrachten: Erfahrungen, Menschen, Erlebnisse, die mich wirklich berühren?</p>
<p>Woran merke ich überhaupt, dass mich etwas berührt? Frau Knapp fährt fort mit einem Kapitel über &#8220;Resonanz&#8221;. Ich erkläre es mal so: ein Saite an der Gitarre oder der Geige wird gezupft, gestrichen, und der Ton entsteht durch das Vibrieren des Instrumentenkörpers. Unser Körper als Resonanzkörper: wann schwingt Ihr Herz, wann der Geist, wann der Körper?</p>
<p>Und wenn Sie das herausgefunden haben, dann wäre der nächste Schritt, sich mehr solcher Gelegenheiten zur Resonanz zu schaffen. Und das kann jetzt je nach Person ganz unterschiedlich aussehen:</p>
<ul>
<li> endlich das Buch lesen,</li>
<li>Musizieren,</li>
<li> Gesangsstunden nehmen,</li>
<li>Kindern beim Lesenlernen helfen,</li>
<li> alte Menschen besuchen und ihre Geschichten hören,</li>
<li>die kleinen Gärten der Stadt mit anderen zusammen flott machen&#8230;</li>
<li> mit jemand über den alten und den neuen Gott reden</li>
</ul>
<p>Was berührt Sie wirklich? Tun Sie mehr davon: es stärkt Ihren &#8220;Sinn-Sinn&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Alte Menschen zwischen Gras und Seetang</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 19:56:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ebz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Altersbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Riitta Ikonen (Finland) and Karoline Hjorth (Norway)]]></category>

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		<description><![CDATA[Oder auch: Alte Leute, die Natur tragen. Mir wurde ein Link zu diesen sehr merkwürdigen und irgendwie tollen Bildern zugespielt. Alte Frauen mit Stöckchen um dem Kopf, ein Mann steht in Schilf gewunden im Wasser. Skurril schön. Nur: warum  wird das in einem Blog namens  &#8221;sad and useless&#8221; (Traurig und nutzlos) gepostet? Das ist ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oder auch: Alte Leute, die Natur tragen. Mir wurde ein Link zu diesen sehr merkwürdigen und irgendwie tollen Bildern zugespielt. Alte Frauen mit Stöckchen um dem Kopf, ein Mann steht in Schilf gewunden im Wasser. Skurril schön. Nur: warum  wird das in einem Blog namens  &#8221;sad and useless&#8221; (Traurig und nutzlos) gepostet? Das ist ein Skandal. Von Ann Geddes und ihren Babys im Gemüse würde das niemand sagen.</p>
<p>Aber diese inszenierten Fotografien von Riitta Ikonen (Finland) and Karoline Hjorth (Norwegen) sind nah dran an irgendwas, was mich anrührt. Finde ausnahmsweise keine Worte. Sehen Sie lieber selbst:</p>
<p><a href="http://www.sadanduseless.com/2013/03/old-people-wearing-vegetation/">http://www.sadanduseless.com/2013/03/old-people-wearing-vegetation/</a></p>
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		<title>Unsere Clowninnen und Clowns fürs Altenheim</title>
		<link>http://blog.ebz-bad-orb.de/2013/04/17/2505/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 11:35:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ebz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Clown/in]]></category>
		<category><![CDATA[Clown/in im Altenheim]]></category>

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		<description><![CDATA[Voilá! Unser zweiter Kurs &#8220;Clown/ Clownin im Altenheim&#8221; ist vollendet! Welch wundersame und wunderbare Verwandlungen sind in einem Jahr geschehen. Gibt es wieder einen Kurs? Das wissen wir noch nicht. Bis dahin bitte vorbeischauen bei unserer Clownslehrerin Gisela Matthiae: www.kirchenclownerie.de]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.ebz-bad-orb.de/wp-content/uploads/Clowns_fuers_Altenheim1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2511" title="Clowns_fuers_Altenheim" src="http://blog.ebz-bad-orb.de/wp-content/uploads/Clowns_fuers_Altenheim1-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>Voilá! Unser zweiter Kurs &#8220;Clown/ Clownin im Altenheim&#8221; ist vollendet! Welch wundersame und wunderbare Verwandlungen sind in einem Jahr geschehen.</p>
<p>Gibt es wieder einen Kurs? Das wissen wir noch nicht. Bis dahin bitte vorbeischauen bei unserer Clownslehrerin Gisela Matthiae: <a href="http://www.kirchenclownerie.de">www.kirchenclownerie.de</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;I did it&#8230;&#8221;</title>
		<link>http://blog.ebz-bad-orb.de/2013/04/05/i-did-it/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Apr 2013 21:02:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ebz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Endlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen für die Gruppenarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich lass das jetzt mal (weitgehend) umkommentiert. Das muss ich erst mal sacken lassen. Die Bestatter-Kooperative &#8220;Funeralcare&#8221; in Großbritannien hat eine Hitliste der beliebtesten Beerdigungshits zusammengestellt. Platz 1: raten sie. Ist von Frank Sinatra. Es hätte schlimmer kommen können. Der Spiegel hats geschrieben. Hier finden Sie den Artikel und eine Bilderliste der TOP10.  &#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich lass das jetzt mal (weitgehend) umkommentiert. Das muss ich erst mal sacken lassen. Die Bestatter-Kooperative &#8220;Funeralcare&#8221; in Großbritannien hat eine Hitliste der beliebtesten Beerdigungshits zusammengestellt. Platz 1: raten sie. Ist von Frank Sinatra. Es hätte schlimmer kommen können.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/panorama/charts-der-beliebtesten-begraebnis-songs-in-grossbritannien-a-892533.html">Der Spiegel hats geschrieben. Hier finden Sie den Artikel und eine Bilderliste der TOP10. </a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BROT &amp; GRÜN</title>
		<link>http://blog.ebz-bad-orb.de/2013/03/28/brot-grun/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Mar 2013 22:45:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ebz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Endlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Religion/ Spiritualität]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Gründonnerstag &#8211; Abend. Ein Essen und Begegnen mit Freundinnen nach einer Woche des Abschieds. Brotsuppe, bestreut mit den einzeln gereichten Kräutern für Grüne Soße. Brot direkt aus der Pfanne (auf einer kleinen Kochplatte am Tisch), darauf zerfließt Butter, die Kräuter geben jedem Bissen eine eigene Note. Stangenselerie stippt in philippinische Salsa verde, Frankfurter Grüne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2468" title="Grün" src="http://blog.ebz-bad-orb.de/wp-content/uploads/Grün-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></p>
<p>Mein Gründonnerstag &#8211; Abend. Ein Essen und Begegnen mit Freundinnen nach einer Woche des Abschieds. Brotsuppe, bestreut mit den einzeln gereichten Kräutern für Grüne Soße. Brot direkt aus der Pfanne (auf einer kleinen Kochplatte am Tisch), darauf zerfließt Butter, die Kräuter geben jedem Bissen eine eigene Note. Stangenselerie stippt in philippinische Salsa verde, Frankfurter Grüne Soße und Avocadocreme. Und dazu das Teilen von Erlebtem dieser Tage, den Toden, die wir begleitet hatten. Musik, die uns bewegt, Kunstimpulse, die uns beschäftigen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Verbundenheit</p>
<p>Durch das Sterben hindurch<br />
Über den Tod hinaus</p>
<p>Wir essen noch einmal von dem Brot<br />
Es schmeckt himmlisch<br />
noch süßer die alten Lieder<br />
sie kühlen die Kehle<br />
im Ringen um die letzten Worte</p>
<p>Und wir, die wir bleiben<br />
haben den Geschmack auf der Zunge<br />
nach Vitello Tonnato, nach Crème Brulée<br />
nach frischem Brot<br />
nach Leben</p>
<p>bis zum letzten Augenblick</p>
<p>(für HBB und ME)</p>
<p>Dieser Texte gehört auch zu diesem Artikel: <a href="http://blog.ebz-bad-orb.de/2013/03/28/befiehldudeinewege-alle-strophen/">http://blog.ebz-bad-orb.de/2013/03/28/befiehldudeinewege-alle-strophen/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>BefiehldudeineWege &#8211; Alle Strophen</title>
		<link>http://blog.ebz-bad-orb.de/2013/03/28/befiehldudeinewege-alle-strophen/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Mar 2013 22:32:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ebz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Endlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Religion/ Spiritualität]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun habe ich es zum zweiten Mal innerhalb einer Woche erlebt, dass Menschen, die kaum noch ein Wort zustande brachten, während eines Hausabendmahls plötzlich aus voller Kehle sangen. &#8220;Befiehl du deine Wege&#8221; alle Strophen auswendig. Zweite Stimme zum bekannten Lied. Und noch ein Lied hinterher. Glücklich, wer ein Fundament hat, das so tief greift. Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun habe ich es zum zweiten Mal innerhalb einer Woche erlebt, dass Menschen, die kaum noch ein Wort zustande brachten, während eines Hausabendmahls plötzlich aus voller Kehle sangen. &#8220;Befiehl du deine Wege&#8221; alle Strophen auswendig. Zweite Stimme zum bekannten Lied. Und noch ein Lied hinterher.</p>
<p>Glücklich, wer ein Fundament hat, das so tief greift. Und selig sind, die mit den Todkranken und Schwachen singen. Und ja: bitte singen Sie mit ihren Enkeln und Nachbarskindern. Sie bauen mit, an der spirituellen Basisstation der nächsten Generationen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ältere Tänzerinnen im Abseits? Bitte nicht!</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Mar 2013 00:02:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ebz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Altersbilder]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich traf kürzlich meine Improvisationslehrerin Cynthia Winton-Henry aus den USA. Sie ist um die 60 Jahre alt, trägt ihr graues Haar in einer frechen Kurzhaarfigur und tanzt so wunderbar wie vor 18 Jahren als ich sie kennenlernte und sie ungefähr so alt war war wie ich jetzt. Ich war ganz platt, dass nach 40 Jahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/61524705" width="500" height="281" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
<p>Ich traf kürzlich meine Improvisationslehrerin Cynthia Winton-Henry aus den USA. Sie ist um die 60 Jahre alt, trägt ihr graues Haar in einer frechen Kurzhaarfigur und tanzt so wunderbar wie vor 18 Jahren als ich sie kennenlernte und sie ungefähr so alt war war wie ich jetzt. Ich war ganz platt, dass nach 40 Jahren Tanz-Erfahrung und einem bewussten Umgang mit der Weisheit des Körpers sie dennoch mit ihrem Körper und Älterwerden hadert. Aber das müssen wir wohl alle durch.</p>
<p>Sie sandte mir ein Video über ein Luft-Tanzprojekt in dem die Regisseurin Vickey Amedume sich bewusst mit der Thematik älterer Tänzerinnen einlässt. Entschuldigung, es ist auf Englisch, aber die Bilder sind wunderschön. Amedume findet, dass ältere TänzerInnen die narrativen und emotionalen Inhalte von Choreografien viel besser rüberbringen als junge TänzerInnen.</p>
<p>Hier mehr über InterPlay &#8211; und Cynthia. Sie ist im August in Schottland, wo sie das Spiel mit Bewegung Stimme, Geschichtenerzählen und Kontakt mit einer Reise durch Schottland verbindet. Einige Deutsche fahren mit, die übersetzen können.</p>
<p>http://www.interplay.org</p>
<p>http://www.interplay.org/index.cfm/go/events:event/happening_id/1817/returnEvent/byLocation/</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Männer in der Krise &#8211; ist das wirklich so?</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Mar 2013 00:26:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ebz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher/Filme]]></category>
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		<category><![CDATA[Männer]]></category>
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		<description><![CDATA[Männer, helft mir: die Doku in SWR &#8220;Ich krieg die Krise &#8211; Die Männer. 40+ &#8211; Jetzt oder nie&#8221;" lässt mich ratlos zurück. In der Themenwoche des SWR rund um die Midlife Crisis wurden die Männer 45 Minuten lang unter die Lupe genommen und alles brav durchdekliniert, was Männer so ausmacht: Leistungsfähigkeit, Macht, Erfolg. Und was sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Männer, helft mir: die Doku in SWR &#8220;Ich krieg die Krise &#8211; Die Männer. 40+ &#8211; Jetzt oder nie&#8221;" lässt mich ratlos zurück.</p>
<p style="text-align: left;">In der Themenwoche des SWR rund um die Midlife Crisis wurden die Männer 45 Minuten lang unter die Lupe genommen und alles brav durchdekliniert, was Männer so ausmacht: Leistungsfähigkeit, Macht, Erfolg. Und was sie Mitte 40 so quält: die ersten grauen Haare, die Falten (muss man reparieren), nackt gut aussehen (kann man Plastik in den Hintern einsetzen lassen, ach ja: oder Sport machen), die Arbeit und dass man plötzlich jüngere Chefs hat (da gab´s kein Rezept), damit die Firma leistungsfähig bleibt. Burnout als Folge der unbemerkten Selbstausbeutung. Die Geliebte, die ausgelutschte Ehe, weil man nur noch Eltern war. Und ganz zuletzt, in der letzten Minute sozusagen (auch des Films), denkt mann dann doch ein bisschen weiter, macht Yoga, geht Pilgern und denkt VIELLEICHT auch mal ans Sterben. Die Männer, die befragt wurden, waren entweder knackig aus der Muckibude oder langhaarig. Mein Jugendschwarm Thomas Orner aus `Timm Thaler` war dabei, der war noch der erträglichste und hat schon einige Vorbilder fürs Altwerden gefunden. Er kann auch sagen, dass er in der Sexualität mehr Qualität entdeckt, statt auf Leistung aus zu sein. Und warum wurde Schlageroldie Roberto Blanco zu den 45 &#8211; 50 Jährigen dazugesellt? Als ewig 45-jähriger mit gefärbten Haaren, einer 40 Jahre jüngeren Frau und immer noch Spaß im Bett? Ist das die Vision?</p>
<p style="text-align: left;">Ich habe mich da jetzt durchgequält, weil ich das beruflich mache. Aber Leute, geht das echt nicht anders?</p>
<p><span style="text-align: left;">Männer guckt euch die Doku an, und schreibt einen Kommentar. Das kann noch nicht alles gewesen sein.</span></p>
<p><a title="SWR Doku Männer in der Krise" href="http://swrmediathek.de/player.htm?show=8b524c10-90ab-11e2-810e-0026b975f2e6">Hier findet man zurzeit die Doku im Podcast.</a></p>
<p>PS: Mein Lieblingszitat aus der Doku brachte Joachim Massanek, Autor der Kinderbücher &#8220;Die Wilden Kerle&#8221;: &#8220;Indem ich mich irre, finde ich die Dinge nach denen ich nicht gesucht habe. &#8220;</p>
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		</item>
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		<title>War´s das? &#8211; Midlife Crisis</title>
		<link>http://blog.ebz-bad-orb.de/2013/03/25/war%c2%b4s-das-midlife-crisis/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Mar 2013 08:01:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ebz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Zweite Lebenshälfte]]></category>
		<category><![CDATA[Midlife Crisis]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt sind wir dran. Die Ausläufer der Babyboomer. Wir hatten alles. Mütter, die mittags zu Hause waren &#8211; und auch sonst -  die immer mehr als genug auf den Tisch zauberten in der Sorge, es könnte (wie in ihrer Kindheit) zu wenig sein. Krass geringelte Kinderklamotten und riesige kreisförmige Motivtapeten im Wohnzimmer. Wir hatten Fernsehen, MTV, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt sind wir dran. Die Ausläufer der Babyboomer. Wir hatten alles. Mütter, die mittags zu Hause waren &#8211; und auch sonst -  die immer mehr als genug auf den Tisch zauberten in der Sorge, es könnte (wie in ihrer Kindheit) zu wenig sein. Krass geringelte Kinderklamotten und riesige kreisförmige Motivtapeten im Wohnzimmer. Wir hatten Fernsehen, MTV, Partykeller. Ach ja, vollgestopfte Hörsäle, ausreichend Lehrstellen, die Option auf gut besuchte Ostermärsche, einen Fahrradausflug im bereits verstrahlten Nach-Tschernobyl-Frühling. Bauplätze ohne Ende, gute Kredite, schicke Autos (mit einer gewissen Sehnsucht nach dem ersten R4 oder dem knatternden Käfer). Pauschalurlaube auf Malle und darüber hinaus. Und natürlich jede Menge Events.</p>
<p>Kein Wunder, dass wir jetzt in die Krise kommen. Denn da gibt es nichts mehr zu erreichen. Meine laienpsychologische Deutung einer Trennung von der ich hörte: Haus gebaut, Kinder aus dem Gröbsten raus, Arbeit läuft ganz gut, Schiurlaub mit den Kumpels läuft jedes Jahr gleich ab. War´s das? Soll das jetzt bis zur Rente so weiter gehen? Leider fiel dem Ehemann nichts anderes als die Flucht ein. Und das Ganze &#8220;Freiheit&#8221; zu nennen.</p>
<p>Ich will hier nicht über Ehemoral im 21. Jahrhundert nachdenken sondern über &#8220;Entscheidung&#8221;. Denn &#8220;Krise&#8221; kommt von den griechischen Wort &#8220;kritein&#8221; und das bedeutet &#8220;entscheiden&#8221;. Kann es sein, dass wir wenig zu entscheiden hatten, weil<span id="more-2442"></span> es ja alles gab? Kann es sein, dass wir deshalb nicht wissen, was wir wollen? Die Midlife Crisis der jetzigen Mittvierziger scheint mir aus der Frage zu kommen: Womit fülle ich mein Leben, wenn alles schon voll ist, sich aber leer anfühlt? Früher nannte man das die Frage nach dem Sinn im Leben.</p>
<p>Im Radio hörte ich, dass die ARD diese Woche eine Themenwoche zum Thema &#8220;Midlife Crisis&#8221; startet. Das habe ich im Internet so noch nicht finden können, aber immerhin eine kurze Serie, die von dieser Midlife-Generation erzählt. Sie beginnt heute Abend in SWR.</p>
<p>Zeit der Helden, <a href="http://swrmediathek.de/player.htm?show=8b524c10-90ab-11e2-810e-0026b975f2e6">Hier geht&#8217;s zum Podcast</a></p>
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		<title>Auferstehung jetzt.</title>
		<link>http://blog.ebz-bad-orb.de/2013/03/21/auferstehung-jetzt/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Mar 2013 08:19:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ebz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Endlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen für die Gruppenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Religion/ Spiritualität]]></category>
		<category><![CDATA[Auferstehung]]></category>
		<category><![CDATA[Claudia Janssen]]></category>
		<category><![CDATA[Endlich lebendig]]></category>

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		<description><![CDATA[Buchbesprechung: Claudia Janssen, Endlich lebendig. Die Kraft der Auferstehung erfahren (Kreuz &#8211; Verlag) Claudia Janssen saß in unserer Atelierküche. Und während wir zur Jahreslosung 2013 (s.u.) schnippelten und rührten, erzählte sie uns aus ihrem Buch, das sie gerade schrieb. Zwischen Schneidebrettern und zischenden Töpfen verstand ich endlich, wie die Bibel die Zeit versteht. Nicht wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.ebz-bad-orb.de/wp-content/uploads/endlich-lebendig.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2425" title="endlich-lebendig" src="http://blog.ebz-bad-orb.de/wp-content/uploads/endlich-lebendig-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><em>Buchbesprechung: Claudia Janssen, Endlich lebendig. Die Kraft der Auferstehung erfahren (Kreuz &#8211; Verlag)</em></p>
<p>Claudia Janssen saß in unserer Atelierküche. Und während wir zur Jahreslosung 2013 (s.u.) schnippelten und rührten, erzählte sie uns aus ihrem Buch, das sie gerade schrieb. Zwischen Schneidebrettern und zischenden Töpfen verstand ich endlich, wie die Bibel die Zeit versteht. Nicht wie ein ewiges Jagen auf dem Zeitstrahl von der Vergangenheit in die Zukunft, sondern eher wie ein Haus mit vielen Zimmern. Wussten Sie, dass einer der hebräischen Gottesnamen &#8220;Ha Makom&#8221; &#8220;der Ort&#8221; bedeutet, der zugleich zeitliche, und räumliche Dimensionen umfasst und darüber hinaus eine Beziehung zwischen Gott und Menschen beschreibt?  Ich war damals schon völlig begeistert und bin es jetzt, wo ich das ganze Buch in Händen halte. Schon die ersten Seiten haben mich so inspiriert, dass ich viele Andachten, Gottesdienste und kreative Aktionen daraus entwickelt habe. Es ist ganz einfach: das griechische Wort &#8220;anhistemi&#8221; bedeutet im Griechischen &#8220;aufstehen&#8221;. Ob wir nun also von einem Stuhl oder von den Toten aufstehen, es ist dasselbe Wort. Claudia Janssen öffnet den Blick und das Erleben für die enge Verbindung der Auferstehung Jesu mit dem auf(er)stehen in unserem Alltag.</p>
<p>Sie tut das vielschichtig. Schon beim ersten Blättern blieb ich an den <strong>Gedichten</strong> hängen, die sie für ihre Kapitel auswählte. Weil die Auferstehung nichts ist, das irgendwer (auch Paulus nicht!) eindeutig beschreiben könnte, wählt sie wie Paulus poetische und erzählende Formen. Allein schon die Gedichte sind <span id="more-2424"></span>eine Fundgrube.</p>
<p>Während der Zeit, in der das Buch entstand, schrieb Claudia Janssen regelmäßig morgens <strong>30 Minuten</strong> zum Thema <strong>Auferstehung</strong>. Eine spirituelle Übung, die ganz verschiedene Aspekte aus dem Alltag in den Blick nimmt und auch mich seither beschäftigt: wo nehme ich Auf(er)stehungskraft wahr?  Für eine Professorin ist es ein Wagnis, sich so persönlich in einem wissenschaftlich fundierten Buch zu zeigen. Ich bin ihr dankbar dafür, denn durch ihre eigene Praxis, gelingt es ihr, auch LaiInnen und TheologInnen, die auf der Suche nach einer Über-Setzung der biblischen Texte in unseren Alltag sind, diese Brücke über 2000 Jahre hinweg zu schlagen.<br />
Dieser Intention entspricht auch, dass sie Frauen zu deren Auferstehungserfahrungen befragt hat und die <strong>Gespräche</strong> für uns aufzeichnet. Burnout, Krankheit, das langsame Sterben des Partners, die Sehnsucht nach den Verstorbenen werden persönlich greifbar. Hier wird nicht allgemein abgehandelt, sondern die Erfahrung von Verlust, Leid und Hoffnung und Auf(er)stehungskraft nahbar.</p>
<p>Die ausgewählten <strong>Bibeltexte</strong> hat Claudia Janssen orientiert an den Kriterien der Bibel in gerechter Sprache selbst übersetzt. Dabei nimmt sie den griechischen Urtext ernst und zeigt viel von seiner ursprünglichen Gestalt und Intention. Sie stellt den Bibeltexten Themen zur Seite: Erinnern/Schmecken/Säen/Begehren/Widerstehen/Suchen/Sterben/Heilen/Leben. Auferstehungserfahrungen sind also auf vielen Ebenen möglich &#8211; und einmal mehr wird mir deutlich, dass wir als Menschen Körper sind, ganze Menschen und so auch das theologische Denken und das Au(er)stehungs-Erleben auf dieser Ebene geschieht. Claudia Janssen nimmt das radikal ernst, macht es sichtbar, spürbar, malt Bilder, denen ich gerne nachsinne und die mich in mein eigenes kreatives Sinnen und Tun bringen. So etwas habe ich mit einem theologischen Buch sonst noch nie erlebt.</p>
<p>Die Auslegung der Bibeltexte gestaltet Claudia Janssen vielfältig. Die aktuelle Exegese bringt sie uns in erzählenden und beschreibenden Texten nahe. Wussten Sie, dass man inzwischen davon ausgeht, dass die Paulus-Briefe eher in einer kollektiven Weise entstanden sind als dass ein Mann sich allein hingesetzt und geschrieben hätte? So erfahren wir viel von dem Umfeld, in dem die christlichen Gemeinden sich bewegten, über ihre Probleme, die Gefahren und die Glaubensherausforderungen, denen sie ausgesetzt waren. Spannend. Lebendig!</p>
<p>Endlich stillt eine Theologin meine Sehnsucht nach lebensnaher Bibelauslegung. Ich könnte hier noch viel schreiben, aber ich belasse es bei: unbedingt lesen! Ein Buch &#8211; nicht nur rund um Ostern &#8211; sondern eine Begleitung auf vielen Ebenen für die Unbillen und Tiefen des Lebens. Köstliche, schmackhafte Theologie einer Frau, die mitten im Leben steht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und dies könnte Sie auch interessieren:</p>
<p>http://blog.ebz-bad-orb.de/2013/01/07/die-jahreslosung-im-kochtopf/</p>
<p>Aufstehen:</p>
<p>http://blog.ebz-bad-orb.de/2013/03/04/erhebe-dich-gegen-gewalt-gegen-frauen-one-billion-rising/</p>
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<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>MachBar: Kreativität + Generationen + Upcycling</title>
		<link>http://blog.ebz-bad-orb.de/2013/03/13/machbar-kreativitat-generationen-upcycling/</link>
		<comments>http://blog.ebz-bad-orb.de/2013/03/13/machbar-kreativitat-generationen-upcycling/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 Mar 2013 07:29:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ebz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwilliges Engagement]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen für die Gruppenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Generationenprojekt]]></category>
		<category><![CDATA[Upcycling]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.ebz-bad-orb.de/?p=2409</guid>
		<description><![CDATA[Up &#8211; was? Heute wird nicht mehr nur weggeworfen. Inzwischen gibt es kreative Menschen, die aus alten Möbeln, Haushaltsgegenständen und Müll, wie zum Beispiel Plastikflaschen oder Fahrradschläuchen schöne neue Dinge herstellen. Vasen, Häuser, Handtaschen, witzige Möbel. Das nennt man &#8211; in Anlehnung an das Wort Recycling &#8211; Upcycling. Eine dieser kreativen Menschen ist die Jugenddiakonin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.ebz-bad-orb.de/wp-content/uploads/33984_161688327321713_1022082184_n.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2418" title="Upcycling 1" src="http://blog.ebz-bad-orb.de/wp-content/uploads/33984_161688327321713_1022082184_n-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Up &#8211; was? Heute wird nicht mehr nur weggeworfen. Inzwischen gibt es kreative Menschen, die aus alten Möbeln, Haushaltsgegenständen und Müll, wie zum Beispiel Plastikflaschen oder Fahrradschläuchen schöne neue Dinge herstellen. Vasen, Häuser, Handtaschen, witzige Möbel. Das nennt man &#8211; in Anlehnung an das Wort Recycling &#8211; Upcycling. Eine dieser kreativen Menschen ist die Jugenddiakonin Sandra Bohlken, die ich über mein Engagement bei Playing Arts kennengelernt habe. Sie hat soeben ein einjähriges Projekt gestartet: die MachBar, in der Kinder, Jugendliche und Erwachsene sich gemeinsam kreativ dem Müll unserer Gesellschaft widmen. Wenn man es &#8220;auf der Metaebene&#8221; betrachtet verbinden sich hier Umwelt &#8211; Bildung, Generationenarbeit und Kreativitätsförderung. Wenn man sich die Bilder anschaut: das macht riesig Spaß und ich würde da auch sofort hingehen, wenn es nicht so weit weg in Berne wäre. Wunderbar auch dieses: bei der Eröffnung wurde den Männern, die den Laden mit hergerichtet haben und wohl auch bei den Kreativprojekten handwerklich mit einsteigen (und mindestens, wenn nicht sehr in der zweiten Lebenshälfte sind) ein BuntesVerdienstkreuz überreicht. Na bitte. So geht WERT-Schätzen!<a href="http://blog.ebz-bad-orb.de/wp-content/uploads/858657_159132827577263_1270330293_o.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-2419" title="858657_159132827577263_1270330293_o" src="http://blog.ebz-bad-orb.de/wp-content/uploads/858657_159132827577263_1270330293_o-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Machbar ist jetzt auch bei Facebook <a href="http://www.facebook.com/MACHbar.Berne">http://www.facebook.com/MACHbar.Berne</a></p>
<p>Hier gibt´s den Film über die Eröffnung des Projekts:<br />
<a href="http://www.video.schaufenster-kirche.de/-filme/2013/macher/macher.html">http://www.video.schaufenster-kirche.de/-filme/2013/macher/macher.html</a></p>
<p>Und was ist Playing Arts? Bitte hier lang: <a href="www.playing-arts.de">www.playing-arts.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein gutes Leben: erst mal in Ruhe scheitern</title>
		<link>http://blog.ebz-bad-orb.de/2013/03/05/ein-gutes-leben-erst-mal-in-ruhe-scheitern/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Mar 2013 20:03:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ebz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Altersbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher/Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhestand]]></category>
		<category><![CDATA[Dustin Hoffman]]></category>
		<category><![CDATA[Quartett]]></category>

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		<description><![CDATA[Dustin Hoffman hat (nach einem gescheiterten Versuch vor gut 30 Jahren) mit 75 sein Regiedebut gegeben. In „Quartett“ ringt eine gealterte Operndiva mit ihrem Selbstbild und der Angst davor, hinter die Leistungen ihrer glanzvollen Tage zurück zu fallen. Soll sie es riskieren, doch noch einmal zu singen – wenn sie damit den Weiterbestand des Altenheims [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.ebz-bad-orb.de/wp-content/uploads/Quartett-Cover.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2399" title="Quartett-Cover" src="http://blog.ebz-bad-orb.de/wp-content/uploads/Quartett-Cover-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Dustin Hoffman hat (nach einem gescheiterten Versuch vor gut 30 Jahren) mit 75 sein Regiedebut gegeben. In „Quartett“ ringt eine gealterte Operndiva mit ihrem Selbstbild und der Angst davor, hinter die Leistungen ihrer glanzvollen Tage zurück zu fallen. Soll sie es riskieren, doch noch einmal zu singen – wenn sie damit den Weiterbestand des Altenheims für gealterte Musikerinnen und Musiker retten könnte?<br />
Nun sind Sie und ich keine Operndivas oder Schauspiellegenden. Aber wir haben uns in unserem Leben den einen oder anderen Standard erarbeitet oder schlicht geschenkt bekommen. Die gute Gesundheit,<span id="more-2396"></span> die Leistungsfähigkeit, besonderes Können, eine  starke Stimme, die Gabe, alles essen zu können ohne zuzunehmen. Und nun meinen wir, dieser Standard müsse immer so bleiben.<br />
Der neue Wohlstandsindex, den die Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ vorgeschlagen hat, soll mehr widerspiegeln als das Bruttoinlandsprodukt. Neben Einkommensverteilung und Staatsschulden werden auch soziale Teilhabe und Ökologie in den Blick genommen.<br />
Welchen Wohlstandsindex würden Sie für Ihr Leben anlegen? Wie wäre es mit einem „Kreativitätspegel zur Bewältigung von neuen Situationen“ (also auch dem Umgang mit Einschränkungen körperlicher, finanzieller, sozialer Art). Oder dem Raum-zum-Scheitern-Index.<br />
Hoffman sagte in einem Interview mit der Süddeutschen (Nr. 22, S. 13), dass bei einem Filmdreh alles schiefgehen dürfe und man so lange Geduld habe, bis die Glühbirne gewechselt, der Akku geladen, das Kostüm fertig geschneidert sei. Nur der Schauspieler müsse alles sofort hinkriegen. Er habe „nur selten die Möglichkeit, erst einmal in Ruhe zu scheitern, um sein Werk dann zu verfeinern.“ Dieser Satz hat mich sofort angesprungen. Erwarten ich/wir/Sie doch häufig, dass alles sofort und völlig richtig klappt. Wir haben zwar auch die Erfahrung gemacht, dass wir scheitern. Aber trotzdem integrieren wir es selten in unser Lebenskonzept. Und das macht es dann für eine/n selbst und die jeweilige Umwelt so anstrengend, wenn wir ungnädig mit uns selbst und neuen Situationen umgehen.<br />
Das gilt für den gebrochenen Arm wie für das schlechtere Sehen, für den notwendigen Umzug, die schmalere Geldbörse. Je höher der Kreativitätspegel, desto leichter wird´s. Ach ja, die &#8220;Unterstützung – durch-Verbündete-Quote&#8221; ist auch nicht zu unterschätzen.</p>
<h3>In diesem Sinne ab ins Kino</h3>
<p>„Quartett“, Regie Dustin Hoffman, mit der wunderbaren Maggie Smith<br />
<a href="http://blog.ebz-bad-orb.de/2013/02/23/lied-des-lebens/">„Das Lied des Lebens“</a>, Regie Irene Langemann mit dem Komponisten Bernhard König und dem Kölner Experimentalchor „Alte Stimmen<br />
„Vergiss mein nicht“, Regie David Sieveking über seine Mutter, die ihr Gedächtnis verlor und die Geschichte, wie er seine Eltern neu entdeckte</p>
<div></div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Erhebe dich &#8211; Gegen Gewalt gegen Frauen: &#8220;One Billion Rising&#8221;</title>
		<link>http://blog.ebz-bad-orb.de/2013/03/04/erhebe-dich-gegen-gewalt-gegen-frauen-one-billion-rising/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Mar 2013 19:27:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ebz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ideen für die Gruppenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[One Billion Rising]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich muss wahnsinnig sein. Ich tanze vor meinem Laptop hin und her, schweißgebadet, um die Choreographie für &#8220;One Billion Rising&#8221; so in die Beine und Arme zu kriegen, dass ich es anderen beibringen kann. Am Sonntag tanzen wir leidenschaftlich im Passionsgottesdienst, gegen die Leiden, die Frauen und Kinder durch Gewalt und Missbrauch erfahren. &#8220;One billion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss wahnsinnig sein. Ich tanze vor meinem Laptop hin und her, schweißgebadet, um die Choreographie für &#8220;One Billion Rising&#8221; so in die Beine und Arme zu kriegen, dass ich es anderen beibringen kann. Am Sonntag tanzen wir leidenschaftlich im Passionsgottesdienst, gegen die Leiden, die Frauen und Kinder durch Gewalt und Missbrauch erfahren. &#8220;One billion rising&#8221; (Eine Milliarde erhebt sich) ist eine Bewegung die mit Kunst und Tanz gegen die Vereinzelung der vielen Opfer von Gewalt gegen Frauen und Mädchen angeht. Es bewegt mich sehr ,das Lied zu hören und all die kleinen Videos anzusehen, die Frauen, Kinder und Männer auf der ganzen Welt aufgenommen haben, um zu zeigen, dass auch sie nicht mehr schweigen wollen, wenn es um Gewalt gegen Frauen und Kinder geht.</p>
<p>Der Gottesdienst war der Hammer. Ein Dutzend Frauen zwischen 40 &#8211; 70 Jahre haben mitgetanzt (eine Frau hat ihre Enkelin mitgebracht), alle waren bewegt. Und wir haben begonnen zu reden.</p>
<p>Gerade als ich die flotten Bewegungen einigermaßen drin hatte, fand ich das Video, das zeigt, wie man dies alles auch im Sitzen machen kann. Voila: nun können Sie auch mit Ihrer Seniorinnengruppe in die große Bewegung einsteigen: es geht um nichts weniger, als zu spüren, dass wir voller Kraft stecken und gemeinsam der Angst, Vereinzelung und dem Schweigen etwas entgegensetzen können.</p>
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		<title>Ein gutes Leben &#8211; Essen, Trinken, Schnippeldisko</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Mar 2013 00:55:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ebz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwilliges Engagement]]></category>
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		<category><![CDATA[Gutes Leben]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich weiß jetzt, warum ich das letzte halbe Jahr erstaunlich gut überstanden habe. Je schwieriger die Woche wurde, desto mehr habe ich gekocht. Suppen aus dem Kochbuch „Suppenglück“ von Sonja Riker, Eigenkreationen aus der Biokiste plus Liegengebliebenes im Kühlschrank, Asiatisches per Telefoncoaching durch einen Freund und eine selbstkreierte zornige Salsa. Es geht nichts über schnippeln, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß jetzt, warum ich das letzte halbe Jahr erstaunlich gut überstanden habe. Je schwieriger die Woche wurde, desto mehr habe ich gekocht. Suppen aus dem Kochbuch „Suppenglück“ von Sonja Riker, Eigenkreationen aus der Biokiste plus Liegengebliebenes im Kühlschrank, Asiatisches per Telefoncoaching durch einen Freund und eine selbstkreierte zornige Salsa. Es geht nichts über schnippeln, hacken, rühren, schmecken wenn der Tag richtig schlimm war. Oder schön. Und dann bei der Nachbarin klingeln: Essen ist fertig!<br />
Als wir im ebz so richtig dick in der Krise waren, habe ich Kokosreis für das ganze Personal gekocht: Klebreis aus dem Asialaden über Nacht in Wasser einweichen, in einem Bastkorb über Wasserdampf garen, dann im Topf Kokosmilch einrühren, bisschen Ahornsirup, frisches Obst. Ein Geschmack zwischen fremd und vertraut, eine Konsistenz zwischen Trost und Mut. Wir haben uns alle um den runden Tisch in der Atelierküche gequetscht, den Bauch und die Seele gewärmt und geredet. So ging auch dieser Tag vorüber mit Kraft für den nächsten.<br />
Wenn wir es mal auf das Wesentliche reduzieren, dann brauchen wir für ein gutes Leben Essen, Trinken, (ja, auch Schlaf) und <span id="more-2386"></span>Gemeinschaft. Deshalb komme ich zu dem Schluss: wir brauchen mehr Küchen! Und zwar solche, in die alle reinpassen, wo wir etwas zusammen tun und dabei ins Reden kommen: über die Welt im Großen und Kleinen, über Gott. Ich bin inzwischen der Überzeugung, dass diese Küchen die Orte sind, an denen wir Grenzen überwinden: Generationen, Nationen, Milieus: am Schnippeltisch haben alle Platz, etwas zu tun und zu sagen. Und der Duft aus den Töpfen riecht uns wie Weihrauch.</p>
<p>Es braucht ein paar Leute, die die anderen anstoßen, ins Tun zu kommen. Einen solcher ist Hanns Kniepkamp, aktiv bei „Slow Food Nordhessen e.V.“. Ich wärmte mich an seinem Kachelofen auf einem Schaffell sitzend vor meiner allerersten Beerdigung auf dem kleinen zugigen Friedhof in Schnellrode. An seinem Tisch genoss ich Fisch in Salzkruste gebacken, das Gemüse war aus dem eigenen Garten. Im Ruhestand hat er seine Leidenschaft für gutes Essen, das Stück Erde vor seiner Haustür, die alten Schafrassen der Rhön und das Brotbacken im eigenen Holzofen so ausgebaut, dass andere davon probieren (eigentlich hatte ich schreiben wollen: profitieren). Die Enkelin findet seine Lauchcremesuppe prima, bei einem Nordhessischen Kochabend zeigt er, wie man Brühen ohne viel Geld auch ohne Brühwürfel kochen kann: aus Gemüse- oder Fischabfällen. Inzwischen sitzt er auf Podien, weiß jede Menge  über Land-Grabbing und EU Agrarrichtlinien und schnippelt auch mal Wegwerfgemüse bei der Schnippeldisco in Berlin, um die Teilnehmenden der Demo „Wir haben Agrarindustrie satt“  mit einer wärmenden Suppe zu versorgen. „Schnippeldisco?“ Man nehme 1.300 kg Gemüse, das die Bauern nicht verkaufen können, weil die Form nicht der Norm entspricht, lade per Plakat/Facebook/Weitererzählen 300 Leute zum Schnippeln in eine Markthalle ein, Biertische werden aufgestellt, die Ärmel hochgekrempelt und die Hüften geschwungen, denn zwei DJs der „green music initiative“ legen auf. Diese Idee hat schon viele andere angestoßen. In Fulda wurde sie im Rahmen von „Teller statt Tonne“ weiterentwickelt. Da war Herr Kniepkamp auch dabei.<br />
Sie sehen also: Essen ist schon lange nicht mehr nur etwas Privates. Hanns Kniepkamp und seine Kolleginnen und Kollegen von Slow food Norhessen und Fulda haben dazu viel zu erzählen und zu kochen.<br />
Vielleicht regt es auch Sie an:<br />
laden Sie den Nachbarn zum Mittagessen ein, machen Sie mit den Enkeln Kartoffelchips aus Kartoffelschale, finden Sie heraus, was der alten Dame mit Demenz wirklich schmeckt… Ach ja, wenn wir schon „die zukünftige Stadt“ suchen: da sollte auch eine Küche drin sein…</p>
<h3>Links zu einem guten Leben</h3>
<p><a href="http://www.slowfood.de/">Slow Food Deutschland</a><br />
<a href="http://www.slowfood.de/projekte_und_aktionen/wir_haben_es_satt/">Wir haben es satt + Schnippeldisco</a><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=nUkTWW3ZzZ0">Video über die erste Schnippeldisco 2012 in Berlin</a><br />
<a href="http://www.slowfood.de/slow_food_vor_ort/nordhessen/weitere_themen/nordhessischer_kochabend_es_geht_auch_ohne_bruehwuerfel/">Rezepte für Brühen von Hanns Kniepkamp</a></p>
<div></div>
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		<title>„Und wie du wieder aussiehst….“ – Heino´s späte Rache?</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Mar 2013 18:43:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ebz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Altersbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen für die Gruppenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Heino]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Kollege Hartmut Wolter war fassungslos&#8230; &#8220;Sonntagmorgen, noch schlaftrunken taumle ich ins Bad, stelle das Radio an und dann das: „Und wie du wieder aussiehst, Löcher in der Hose, und ständig dieser Lärm….“ Haah! Ich bin hellwach, Kindheitstraumata erscheinen diffus vor meinem inneren Auge. Diese Stimme klingt wie Heino – nein, es ist Heino, zünftig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://blog.ebz-bad-orb.de/wp-content/uploads/Heino.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2378" title="Heino" src="http://blog.ebz-bad-orb.de/wp-content/uploads/Heino-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mein Kollege Hartmut Wolter war fassungslos&#8230;</em></p>
<p>&#8220;Sonntagmorgen, noch schlaftrunken taumle ich ins Bad, stelle das Radio an und dann das: „Und wie du wieder aussiehst, Löcher in der Hose, und ständig dieser Lärm….“</p>
<p>Haah! Ich bin hellwach, Kindheitstraumata erscheinen diffus vor meinem inneren Auge. Diese Stimme klingt wie Heino – nein, es ist Heino, zünftig im Schunkeltakt! Mir ist so, als wäre ich zurückversetzt in die 70-er Jahre. Und dann dieser Text „Junge“ von den Ärzten &#8211; Parodie klingt anders, finde ich.</p>
<p>Heino ist jetzt 74 Jahre alt, sonore Stimme, blonde Haare und Sonnenbrille sind seine Markenzeichen. Sicher, Musikkenner und –hörer haben viel auf ihm herumgehakt. Will er sich jetzt mit der neuen CD an all denen rächen, die sich immer wieder einmal über ihn lustig gemacht haben?</p>
<p>Ich finde es grundsätzlich großartig, wenn Menschen in der zweiten Lebenshälfte etwas ganz anderes machen, sich an Herausforderungen versuchen, die Ihnen neue Horizonte eröffnen. Doch die Stimme von Heino erinnert mich derart an die Moralpredigten von Menschen, die ich meiner Eltern- und Großelterngeneration zuordne, dass ich die Texte der Ärzte und anderer Bands auf einmal gar nicht mehr als „ironisch“ hören kann, wenn Heino sie auf seiner neuen CD im Staccato-Stil singt, ganz im Gegenteil, es klingt fast ernst gemeint. „Junge“ – muss das sein? &#8221;</p>
<div></div>
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		<title>&#8220;Lied des Lebens&#8221; &#8211; Filmkritik einer Leserin</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Feb 2013 22:22:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ebz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher/Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Endlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Film "Lied des Lebens"]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo, bin wieder auferstanden von einer fiesen Grippe&#8230; Nun muss ich mich erst mal sortieren, aber hier ist schon mal die Filmkritik zu &#8220;Lied des Lebens&#8221; von Blog &#8211; Leserin Ursula. Vielen Dank dafür! Und ich möchte Sie liebe Leserinnen und LEser ermutigen, mir Ihre Kinoerlebnisse  zu schreiben. Ich finde die unterschiedlichen Blickwinkel hochinteressant! Ursula [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://blog.ebz-bad-orb.de/wp-content/uploads/Lied_des-Lebens.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2343" title="Lied_des Lebens" src="http://blog.ebz-bad-orb.de/wp-content/uploads/Lied_des-Lebens-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Hallo, bin wieder auferstanden von einer fiesen Grippe&#8230;</em></p>
<p><em>Nun muss ich mich erst mal sortieren, aber hier ist schon mal die Filmkritik zu &#8220;Lied des Lebens&#8221; von Blog &#8211; Leserin Ursula. Vielen Dank dafür! Und ich möchte Sie liebe Leserinnen und LEser ermutigen, mir Ihre Kinoerlebnisse  zu schreiben. Ich finde die unterschiedlichen Blickwinkel hochinteressant!</em></p>
<p>Ursula schreibt:<br />
Ich habe mir den Film zusammen mit meinem Mann angeschaut. Es ist ein berührender und beeindruckender Film, sowohl von der Kameraführung als auch dem thematischen Inhalt.<br />
Persönliche Szenen, Ausdruck eines gelebten Lebens; wurden musikalisch dargestellt, in Form von Gesang, instrumental oder auch mit Improvisation und durch die Kameraführung wurde dann ein Detail aus der Natur (Laub, Himmel etc.) angesteuert und auf wunderschöne Art miteinander verknüpft. So ergab es ein “heilsames” Ganzes, auch wenn die vorherige Thematik traurig und belastend war (Krieg, fehlende Liebe, lebenslange Ängste). Man konnte die zunehmende Freude bei den Hochbetagten sehen und spüren und ich denke, das könnte im Alter eine Form des liebevollen Abschliessens oder Zusammenfügens sein.<br />
Durch die gute Kameraführung konnte man in den Gesichtern sowohl die Anspannung als auch die Entspannung wahrnehmen. Diese Form des Verarbeitens und Darstellens eines gelebten Lebens ist bestimmt nicht für jedermann und frau geeignet, aber für viele eine heilsame Möglichkeit, begleitet von ganz viel Spaß, Neugierde und Stolz.<br />
Ich arbeite mit alten Menschen zusammen und stelle immer wieder fest, dass nach näherem Kennenlernen sowohl in Erzählkreisen, als auch im Malkurs wesentlich mehr möglich ist, sowohl im Experimentieren als auch in der Offenheit gegenüber Neuem. Oft kommt es wesentlich darauf an, wie es von dem “Gruppenleiter” rüber gebracht wird. Der Komponist Bernhard König hatte einen sehr guten Umgang mit den Senioren, alles war möglich, zart gesteuert von ihm, aber auch Rückzug und Verweigerung oder Ablehnung oder Trauer fand seinen Platz. Keiner wurde gezwungen etwas zu tun, was für ihn nicht möglich war. Aus der Freiwilligkeit und Neugierde entstanden 2 tolle Projekte.</p>
<p>Für mich ein sehr gelungener Dokumentarfilm. Dazu muß ich aber auch sagen, deshalb gelungen, weil mich die Thematik persönlich interessiert und ich beruflich damit verwoben bin. Mein Partner, der eher mir zu Liebe mitging, fand den Film dokumentarisch auch gut, aber hatte seine Probleme mit <span id="more-2367"></span>den deutlich gezeigten Problemen und Behinderungen des Alters. Für mich verschwanden die<br />
Behinderungen hinter den glänzenden und leuchtenden Augen der “Alten”, aber es ist schon wahr, auch die Schattenseiten wurden deutlich gezeigt.<br />
Wir waren um 14.45 im Kino (nur zu dieser Zeit lief der Film) und wir waren insgesamt 8 Zuschauer. Das spricht für das doch noch mangelnde “Interesse” an solchen Filmen. Ich habe den Film auch einigen Freunden genannt, die Resonanz war eher: nicht nur noch Filme über Alter, Demenz und Behinderung.<br />
Ich bin auf jeden Fall immer noch berührt von dem Film und sehe oft eine Szene vor mir: Den Himmel, wunderschön, immer näher geholt von der Kamera bis er ganz nah ist und das ganze verknüpft mit den Rufen einer 90-jährigen und instrumentaler Begleitung : “Mama, wo bist Du? “ Das erinnert mich daran, wie oft ich schon, auch als Kind in den Himmel geschaut habe und dort die verlorenen Menschen gesucht habe. ……..Nachdem der Himmel so nah war, so schön und eingepackt in eine wunderbare Musik bin ich mir sicher, dass meine Lieben, dort eine gute Heimat gefunden haben.</p>
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