Blog für die zweite Lebenshälfte

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Posts Tagged ‘Ehrenamt’

8. April 2011
Menschen im Ruhestand: Erika Neubauer, 68 Jahre, “Neugier aufs Leben”

Erika Neubauer, 68 Jahre,  ist Mitglied unseres Fachbeirats im ebz. Sie steckt voller Energie und setzt sie in Projekten sowohl im Großen (BAGSO) wie im Kleinen (ihrer heimatlichen Kirchengemeinde) ein. Sie ermutigt mich in meiner Arbeit mit ihrem Enthusiasmus und Wissen rund um Arbeit mit Älteren und die generationenübergreifende Arbeit.

(Ehemaliger) Beruf: Diplom-Sozialwirt, in der Familienphase (3 Kinder) freiberufliche Leitung / Durchführung von Forschungsprojekten im Auftrag des BMFSFJ zu den Themenbereichen „Frau“ und „Familie“, ab 1991 – 2007 Geschäftsführerin der BAGSO, eines Dachverbandes von Senioren-Organisationen.

Ihr Lebensmotto: Wird schon klappen!

Wann/ woran haben Sie gemerkt, dass Sie älter werden?
Als Kurzsichtige kann ich in der Nähe die Buchstaben / das Nadelöhr immer schlechter erkennen, die Haare werden grau.

Was bedeutet Älterwerden für Sie?
Ein Lebensabschnitt, der zum menschlichen Dasein gehört, wenn man das Glück hat, älter zu werden.

Haben Sie ein Vorbild für Ihr Älterwerden? Inwiefern ist diese Person/sind diese Personen Vorbilder für Sie?
Ein Vorbild dafür ist meine Mutter, die trotz mehrjährigen Krebsleidens weiter leben wollte, und zwar aus Neugier, wie es in den Familien der Kinder und überhaupt weiter geht.
Weitere Vorbilder sind Frau Verhülsdonk sowie Frau Prof. Lehr, die dem Altern aktiv begegnen und sich durch ihre „Wehwehchen“ nicht davon abhalten lassen.

Sie sind im Ruhestand. Wie gestalten sie ihn? Was ist anders als vorher? Was blieb gleich?
Anders als früher (weiterlesen …)

31. März 2011
Menschen im Ruhestand: Wolf Lange, 70 Jahre

Wolf Lange, 70 Jahre, war Lehrer und Schulleiter – er hat immer in Südhessen gelebt und gearbeitet ist verheiratet, hat zwei Kinder, ein Enkelkind. Er war gemeinsam mit seiner Frau Teilnehmer in unserem Basiskurs Seelsorge. Von ihm habe ich den Begriff “Freiwillige Ich-AG” gelernt. Mich inspiriert, wie er aus seinen im Berufsleben erworbenen Fähigkeiten, seinen jetzigen Interessen und seiner Neugier, mehr über das Altwerden und Sterben zu lernen, zu seinem ganz eigenen Engagement in einem Altenheim gefunden hat.

Am 3.4. unserem Tag der offenen Tür,  (Programmflyer ebz Tag der offenen Tür am 3.4.)berichtet er um 13:30 Uhr über sein Projekt zur Lese- und Schreibförderung im Altenheim MELETE.

Ihr Lebensmotto
Ich habe keine Zielvorstellung für mein Leben, die ich in einem knapp formulierten Satz aufschreiben möchte. Ich komme mir manchmal vor wie eine Amöbe, ein Einzeller also, dessen Plasma-Gestalt dem Kern manchmal voraus ist, manchmal hinterher läuft. Aber ein eigentliches Lebensmotto ist das auch nicht, nur ein Bild über das Zusammenwirken.  

Wann/ woran haben Sie gemerkt, dass Sie älter werden?
Mit  67 Jahren wollte ich auf einmal nicht mehr jeden Tag mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben. Mir ging ihre Unruhe, ihre Lautstärke und ihre Sprechweise auf die Nerven.

Was bedeutet Älterwerden für Sie?
Ich setze mich häufig mit meiner Endlichkeit auseinander. Früher dachte ich (heimlich bei mir!): (weiterlesen …)

23. März 2011
3.4. im ebz: Die Wirtschaftspaten: Alt hilft Jung(unternehmerInnen)

30 Unternehmer im Ruhestand. Sie sind mit allen Wassern gewaschen, bringen Wissen und Erfahrung mit – und wollen dies weitergeben an die, die am Anfang stehen. Unter dem Motto Alt hilft Jung geben sie Hilfe zur Selbsthilfe bei Existenzgründungen, Existenzsicherung und Unternehmensnachfolge. Sie prüfen Businesspläne, beantworten Marketingfragen, helfen beim Aufbau des Finanz- und Rechnungswesen, sind bei der Kalkulation behilflich, informieren über Fördermittel und Finanzierungsmöglichkeiten, erstellen fachkundige Stellungnahmen über die Tragfähigkeit einer Existenzgründung und coachen bei den weiteren Schritten.
Die Wirtschaftspaten suchen kontinuierlich interessierte und qualifizierte Kollegen für ihren gemeinnützigen Verein. Fachwissen und berufliche Erfahrung sind viel zu wertvoll, um nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Berufsleben der Volkswirtschaft entzogen zu werden, so ihre Devise.
Beim Tag der offenen Tür, können Sie die Arbeit des Vereins von der einen wie der anderen Seite kennen lernen. Um 11:30 Uhr hält Jürgen Pöttker, Ansprechpartner für Hessen, einen Vortrag über die Arbeit der Wirtschaftspaten.  Zwischen 11:30 – 17 Uhr sind sie an einem Infostand im ebz ansprechbar.

Mehr unter www.wirtschaftspaten.de

22. März 2011
3. April: Vom Wutbürger zum Mutbürger – Vortrag von Uwe Amrhein

Unseren Tag der offenen Tür eröffnet Uwe Amrhein, Geschäftsführer der Stiftung Bürgermut.  In seinem Vortrag am 3. April um 10 Uhr “Vom Wutbürger zum Mutbürger – Der Weg zu einer neuen Bürgergesellschaft”  macht er Mut und Lust zum Engagement.  Auf ihrer Webseite schreibt die Stiftung: “Bürgermut – so nennen wir das Engagement der Menschen, die mit eigenen, kreativen Lösungen die Herausforderungen in ihrem Lebensumfeld anpacken. Sie trauen sich, gegen den Strom zu schwimmen und unkonventionelle Wege zu beschreiten. Es gibt sie überall: in den Städten und Dörfern, den Schulen und Kultureinrichtungen, in Unternehmen und Verwaltungen.

Das Problem: Praxisfälle innovativen Bürgerengagements tauchen zwar immer wieder in den Medien auf. Es gibt viele Preise und Auszeichnungen. Wo aber suchen wir nach herausragenden Bürger-Innovationen, wenn wir sie gerade aktuell brauchen? (weiterlesen …)

21. März 2011
3.April: Miteinander-Füreinander: Der Tag der offenen Tür im ebz

Am Sonntag, den 3. April öffnen wir unsere Türen und heißen Sie willkommen im ebz. Bunt und vielfältig wie unsere Angebote soll auch dieser Tag werden! Wir haben engagierte Menschen aus ganz Hessen eingeladen. Sie berichten von ihren Erfahrungen aus der Arbeit für, mit oder als Ehrenamtliche. Kommen Sie mit Freunden/-innen und Bekannten, auch die Enkel sind willkommen. Gemeinsam erhalten Sie Anregungen, wie man miteinander füreinander da sein kann!

Zu gewinnen gibt es: gute Begegnungen, Schwung für Ihre Ideen in Gemeinde und Nachbarschaft und natürlich tolle Preise bei der Tombola!
Und dieses Programm erwartet Sie:
10 Uhr                       Vortrag und Diskussion
Vom Wutbürger zum Mutbürger – Der Weg zu einer neuen Bürgergesellschaft
Uwe Amrhein, Geschäftsführer der Stiftung Bürgermut und der dazugehörigen Internetplattform www.weltbeweger.de

11:30 -17 Uhr           Workshops/ Infostände/ Tombola
11:30-17 Uhr            Gedächtnistraining – Parcours
13:00-16:00 Uhr      Kinderbetreuung mit Jenny Reitz (Weihnachtswerkstatt-Team)

16:30 Uhr           Das rote Sofa: Bernd Böttner, Propst des Sprengels Hanau, und Uwe Amrhein, Stiftung Bürgermut, Moderation Pfarrerin Annegret Zander und Wolf Lange
17:30 –19:00 Uhr    Schallplattendisko mit Auftritt von „Zarah Leander“

Für das leibliche Wohl
11:30-14 Uhr            Speisen aus der ebz Küche
13:30 –17 Uhr          Kaffee und Kuchen
ab 17:30 Uhr            60er Jahre Appetithäppchen, Käseigel und Eierlikör

7. März 2011
Qualifizierung zum/zur freiwilligen Seniorenbegleiter/in

Informationsveranstaltung am 22. März 2011 in Bad Orb
Unter dem Motto „Gemeinsam mit anderen für andere“ bieten wir eine kostenlose Qualifizierung für Menschen in der Region Gelnhausen an, die sich freiwillig in der Seniorenarbeit engagieren möchten. Die Arbeit der Freiwilligen Seniorenbegleiter soll die Situation älterer Mitbürger durch regelmäßige Kontakte, persönliche Zuwendung und Nähe verbessern. Dabei setzt sie bei den individuellen Bedürfnissen und Interessen der Betroffenen an. Eine Informationsveranstaltung über den Kursablauf und dessen Inhalt findet am 22. März 2011 von 16:30 bis 18.00 Uhr im Café des ebz statt.
Die thematischen Schwerpunkte der Qualifizierung liegen in den Bereichen Gesprächsführung und Kommunikation, Gesundheit, Bedeutung von individuellen Altersbildern sowie Spiritualität und bietet darüber hinaus auch Einblicke in die regionalen Altenhilfestrukturen.
In der Zeit vom 03. Mai 2011 bis 28. Juni 2011 werden die Freiwilligen an 9 Dienstagabenden und 2 Samstagen von erfahrenen Fachleuten auf ihre Arbeit vorbereitet. Anschließend erfolgen Hospitationen in verschiedenen Feldern der Altenarbeit. Der Kurs schließt mit einem Zertifikat ab.
Weitere Informationen sowie Termine zur persönlichen Anmeldung erhalten Sie von der Kursleiterin Ute Schenk-Fischer (Gerontologin M.Sc.) ab 22. März 2011 immer montags und mittwochs in der Zeit von 9:00 bis 11:00 Uhr im ebz Bad Orb, Würzburger Straße 13, Telefon  06052-915723.

Foto: Ute Schenk-Fischer, Kursleiterin; Annegret Zander; Hartmut Wolter, Initiator des Projekts: pädagogischer Mitarbeiter für innovative Seniorenarbeit in der EKKW

14. Juli 2010
Das Ehrenamt ehren

Menschen in der zweiten Lebenshälfte engagieren sich freiwillig in Kirche und Gesellschaft. Viele sagen “Ich habe in meinem Leben viel bekommen – nun möchte ich etwas zurückgeben.”  Die unterschiedlichen Formen des Engagements werden oft gar nicht wahrgenommen. Aus der Nachbarlandeskirche habe ich einen sehr anregenden, komplett vorbereiteten und einfach umsetzbaren Vorschlag, wie man dies tun kann, das Engagement  würdigen. Lisa Neuhaus, Pfarrerin der Sankt Petersgemeinde Frankfurt (weiterlesen …)

9. Juli 2010
Erster Kurs “Freiwillige Seniorenbegleitung” abgeschlossen

Foto von Elsbeth Ziegler, Der erste Kurs "Freiwillige Seniorenbegleitung" im ebz

Zukunftsmodell der Seniorenbetreuung

Autorin Elsbeth Ziegler

15 Männer und Frauen lassen sich im Orber ebz zu Seniorenbegleitern ausbilden – Umfangreiches Aufgabenspektrum

(ez). Alte Menschen brauchen Menschen, die sie unterstützen, und die ihnen Zeit schenken. Unter dem Motto „Gemeinsam mit anderen für andere“ bot das Evangelische Bildungszentrum für die zweite Lebenshälfte („ebz“) eine kostenlose Qualifizierung mit einem gezielten Fortbildungskonzept für Personen an, die sich freiwillig in der Seniorenarbeit engagieren möchten.

Dabei ging es nicht um pflegerische Tätigkeiten. „Das Echo war mehr als erfreulich“, erklärte die Kursleiterin, die Gerontologin Ute Schenk-Fischer. (weiterlesen …)

21. Juni 2010
Ohhhh! Clowns im Altenheim

Hier sind sie! Zwei der ersten 16 wagemutigen Menschen zwischen 24 – 75 aus unserer neuen Ausbildung „Clownin /Clown im Altenheim“! Sie wagen die ersten Schritte „mit Nase“ außerhalb des ebz. Zweimal schon haben wir uns getroffen. Gisela Matthiae, Clownin und Theologin, bringt uns das Clownshandwerkszeug bei. Gabi Erne, selbst Klinik Clownin und Playing Artist, bringt uns die Welt des Altenheims auf besondere Weise näher. Ich bin für thematische Schwerpunkte zuständig, z.B. unsere Altersbilder oder die Bedeutung von Biografiearbeit. Uns allen ist wichtig, dass biblische Werte und Geschichten, genauso wie die Glaubensbiografie eine Rolle spielen. Das macht unseren Kurs meines Wissens einzigartig in Deutschland.
Anders als die Klinikclowns kommen Altenheimclowns regelmäßig in die Alten- und Pflegeheime. So ist es eine Art besonderer Besuchsdienst, der von Ehrenamtlichen, z.T. aber auch Angestellten in Pflegeheimen angeboten wird.
Ich werde regelmäßig berichten, wie wir uns entwickeln!